Der erste Frost

ist natürlich nicht der erste Frost,

aber der erste, den Ella am späten Vormittag, also kurz nach dem Aufstehen um 10Uhr-irgendwas, in den Garten lockt, um sich das mal von Nahem anzusehen. Während die American Pancakes auf der Pfanne brutzelten und ihren Duft im gesamten Haus verteilten, rüstete sie sich sich mit dicker Jacke, Mütze, Moonboots und Handschuhen für Temperaturen bis zu -20°Grad aus und entdeckte Raureif. Sie brachte Anschauungsmaterial für die große Schwester mit, die sich in der Küche um ihre Französisch-Hausaufgaben kümmerte.

Nach dem ausgiebigen Frühstück lungerten wir kollektiv naht- und schamlos weiter. Ich hing die heißersehnten Adventskalendertütchen in der Küche auf. Im letzten Jahr war der Kalender schöner, aber ich kam doch arg in Bedrängnis, weil nur sehr kleine Sachen in die Becherchen passten. Die Beutel sind nicht so hübsch, aber funktional besser.

Christoph stach seine kreative Ader  (oder wie ging noch mal der Spruch mit den Hummeln) und er brannte mit Omas Brandmalgerät Schönes in Holzbrettchen.

Das mussten die Mädchen natürlich auch gleich versuchen.

Dann brach Christoph nach Ibbenbürfen auf, kurze Zeit später kam ein Übernachtungsgast an und der Samstag Abend wurde auf der Couch eingeläutet.

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