Alhambra

Wir wussten, dass es ein Glücksspiel war, Karten zu erhalten. Pro Tag werden nur 7700 Tickets verkauft, die meisten im Vorverkauf. Es gibt auf den Tickets vorgegebene Zeitfenster, zu denen man die unterschiedlichen Gebäude betreten darf, es hätte also sein können, dass wir erst am Nachmittag überhaupt Zutritt erhalten würden.

Trotzdem wollten wir es natürlich versuchen, und kurz nach 8 stiegen wir zur Alhambra hoch. Ohne Kaffee, wohlgemerkt. Man sieht es den Fotos zwar nicht an, aber die Steigung da hinten im bewaldeten Teil war höllisch.

(Spoiler: Sieht aus wie ein Eingang, ist aber keiner! — jedenfalls keiner, an dem man ein Ticket kaufen könnte…)

Im Innenteil ist es noch schattig, es ist noch wenig los.

Bis wir jemanden gefunden hatten, der Englisch sprach (beispielsweise an so völlig exotischen Orten wie der Touristeninformation) und uns den Weg zum richtigen Ticketschalter wies, waren die letzten Tickets weg und wir durften nur die öffentlich zugänglichen Bereiche betreten. Das ist nicht viel, war aber trotzdem sehenswert. Die Sonne ging auf, wir schlenderten herum:

Palacio de Carlos V:

Anschmiegsame Bäume im Innenhof,

Dann hatten wir alles gesehen, was wir sehen durften und beschlossen, nach Hause zu fahren. Wir schlenderten zurück zur Wohnung, nahmen unsere Taschen und stiegen durch das Gassengewirr rauf und runter zum Mietwagen, und zurück zu den Mädchen und meinen Eltern.

Vielleicht machen wir Granada in ein paar Jahren nochmal mit Hanne und Ella. Wir haben so oft gedacht: Das hätte den beiden auch gefallen!

 

 

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