Mittwochsmomente

Heute wurde es hinter meinem Arbeitszimmerfenster einfach nicht weniger grau.

Nach der Schule: Kieferorthopädie-Termin mit Ellie,

die sich danach zu Mona verabredet hatte. So konnten Hanne und ich – auf ihren Wunsch – in Ruhe für eine morgige Deutscharbeit üben: „Schreibe einen Tagebucheintrag“ (Deutsch in der 5. Klasse – selten kreativer Umgang mit Texten, aber das kann man den Lehrern wirklich nicht zum Vorwurf machen). Besonders frustriert (und letztendlich auch nicht eingehalten) hat Hanne das geforderte Etappenlesen – jede Woche 1 Kapitel, bloß nicht weiter, passend zu den Arbeitsblättern des Verlags. Da wünscht man sich immer, dass die Kinder lesen, und dann sowas. Solche schmalen Bücher hat das große Mädchen sonst an einem Abend durch.

(Sabine Ludwig – Die Nacht, in der Mr. Singh verschwand)

Christoph übernahm nach Deutsch dann nahtlos, um – erneut auf ihren Wunsch – mit Hanne die Mathehausaufgaben anzuschauen, die sie morgen am Projektor darstellen muss. Ich habe beim Abendbrotvorbereiten ein bisschen zugehört und war wie immer sehr erleichtert, dass Mathe nicht in meinen Aufgabenbereich fällt: laaaaangweilig.

Beim Abholen hatte Ella schon Magengrummeln und ging mit einem warmen Roggensäckchen in unser Bett.

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