Vitus-Bad und Satteldach

Unser Wochenende war entspannt, aber voll – diese gute Art der Fülle, die von lieben Menschen, vielen Gesprächen und gutem Essen herrührt. Wenn man sich aufeinander freut und am Ende des Tages sagen kann: Das war aber schön! Leider endete es mit geballter Krankheit, aber der Reihe nach:

Freitag hat Marlene bei Ella geschlafen, Samstag tauschte sich Ellas Marlene in Hannes Wiebke aus: Die beiden Großen waren das allererste Mal alleine im Schwimmbad. Da es in Münster leider eine unterirdisch schlechte Schwimmbadabdeckung an solchen mit Rutsche, Spaß und warmen Wasser gibt, hat Christoph die beiden nach Everswinkel ins Vitus-Bad gefahren. Als er sie um 6 wieder abholte, waren sie fertig, aber aufgedreht und glücklich und vor lauter Stolz ungefähr 7 Zentimeter größer als beim Abladen.

Christophs Eltern kamen und brachten Ellas Hausbett-Dach: Für ihr Höhlenbett hat Opa ein passendes Satteldach konstruiert, das nur noch verschraubt werden musste. Jetzt hat sie mehr Kopfraum und ein richtig tolles, individuelles Bett!

Abends konnten Christoph und ich uns dank der Babysitter gemeinsam in der Stadt mit Freunden beim Italiener treffen.

(Christoph verließ kurz den Tisch, ich unterhielt mich mit einer Freundin zu meiner linken und sah aus den Augenwinkeln am anderen Ende des Restaurants einen Mann. Der sieht ja gut aus, dachte ich, schaute richtig hin und merkte, dass das ja meiner war! Schöne Momente nach 16 Jahren Beziehung.)

Als Wiebke am Sonntag abgeholt wurde, war sie leider schon schlapp und krank – und Hanne zog prompt nach.

Während sie auf der Couch lag und ihre Ruhe haben wollte, traf sich in unserer Küche die Osterferientruppe für letzte Absprachen: wer nimmt was mit, wer fährt wann los, an was muss, an was kann man denken. Zum Beispiel Kinderreisepässe, es geht immerhin nach Holland, und Bademäntel, Ladekabel, scharfe Messer, große Tassen, Fiebersaft, Küchenrolle, Gewürze – es kam einiges zusammen.

Nach einer unruhigen Nacht lagen heute beide Mädchen schlapp auf der Couch. Außer Fernsehen war das einzige, auf das sie sich einigen konnten, erneut der „Kindische Ozean“ von Lebens- und Stimmungsretter Willy Astor. Danke, Willy.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.