Ostersonntag

Der Ostersonntag sah uns erst packen und dann auf der Autobahn gen Süden: die Mädchen verbringen die zweite Ferienwoche bei meinen Eltern, Christoph und ich müssen beide zurück zur Arbeit.

Gut, dass da der Osterhase schon Dinge versteckt hat, die gesucht werden mussten!

(Als wir noch im Urlaub waren, haben meine Mutter und ich kurz miteinander kommuniziert, ob ich zum Ostersonntag „Osterhasendinge“ mitbringen soll, da mir siedendheiß einfiel, dass ich noch nichts besorgt hatte. Ostern schleicht sich offenbar so an wie Weihnachten! Dann waren wir bei Hema und Faru hat Osternest-Sachen für ihre 2 Kinder besorgt, aber unser großes Mädchen war auch dabei und schnöste sich glücklich durch alle Stifte, Hefte, Backutensilien und Bastelideen… da kann man nicht nebenbei kurz was kaufen, die bekommt trotzdem alles mit. Glücklicherweise hat meine Mama dieses Angebot als genau das verstanden, was es war: die dezent versteckte Aufforderung, bitte, bitte nein zu sagen und sich um besagte Dinge zu kümmern. Danke, Mama!)

Auf der Heimfahrt haben der Liebste und ich überlegt, ob wir auf dem Rückweg welcher Osterferien am Kaiser-Wilhelm-Denkmal waren…  letztes Jahr oder vor 2 Jahren? Verschätzt. Es war 2013. Junge, junge.

Meine Erinnerungen sind schwammig in ihrer Zeiteinteilung. Wie die von Hanne, wenn sie erzählt, dass sie noch weiß, wie es ihr nicht gut ging und sie in der alten Wohnung auf dem Sofa in Ellas Schlafsack gekrabbelt und eingeschlafen ist. Da stand die rote Couch noch rechts von der Tür. Oder wie sie Papa mit der gelben Bastelschere auf dem hinteren, dem Elternbalkon die Haare geschnitten hat. Sie weiß nicht,  wann es war, aber dass es war. Und das ist das Wichtige.

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