Die Glücksnummer 33

Was mit der Ellenbogenfraktur am 08.08.2015 begann, hat heute sein (hoffentlich endültigtes) Ende genommen. Für mich war es versöhnlich, weil im Alltag so viel schon wieder in normaler Geschwindigkeit geht, und von Hanne lange herbeigesehnt, damit sie einen freien Nachmittag in der Woche mehr hat.

Ein letztes Mal eine andere Verabredung für Ella suchen, ein letztes Mal direkt nach der Schule durch die vorfeierabendverkehrgebeutelte Stadt, um um 16:20 bei der Physiotherapie zu sein.

Ein letztes Mal das laubfroschgrüne Handtuch mit der „Glücksnummer 33“ nehmen, ein letztes Mal auf der Liege ausbreiten, Schuhe aus, hinlegen. Den linken Arm beugen, strecken, noch mehr strecken, langsam warm werden, sanft unterstützt nochmal strecken. Hanne hat es geschafft, dem Ellenbogen seit Oktober die letzten 20 Grad abzuringen und kann ihn jetzt fast, fast, fast ganz grade ausstrecken.

Beugen ist schwieriger, vor allem in der direkten Wechselbewegung aus der Streckung. Zwischen Unter- und Oberarm bleibt dann gut eine Handbreit frei, und das wird wahrscheinlich als „Souvenier“ so bleiben. Für die Schwere der Verletzung, sagt Marvin, ist die Wiederherstellung der Bewegung super geworden. Ohne Mama und Papa hätte sie es nicht geschafft, antwortete Hanne. Mama und Papa finden, ohne Hannes Durchhaltevermögen, ihren Willen, den Arm wieder möglichst normal einsetzen zu können und ohne ihre offene, positive Einstellung wäre die Zeit viel schwieriger und anstrengender geworden.

Der blaue Himmel von Hannes Beifahrersitz-Fotos spiegelt ihre famose Heimweglaune wieder.

staatsarchiv

One thought on “Die Glücksnummer 33

  1. Oma Mona says:

    Hallo Hanne
    es freut uns für dich, dass du da durch bist und alles so toll mitgemacht hast. Viele liebe Grüße an euch vier in Münster von Oma und Opa aus S

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