Eine Multifunktionswand aus Kork

Die nackte weiße Wand in der Küche hat uns schon länger gestört. Sie sah unfertig aus, ohne dass wir eine wirklich gute Idee gehabt hätten, was wir damit machen sollen (oder zu viele Ideen, je nachdem, wen man hier fragt): Installationen mit Licht, Bilder, Kalender, Pinwände, mehr Abstellmöglichkeiten, eine Kombination aus mehreren dieser Ideen – alles war dabei. Mittlerweile haben wir uns geeinigt, und so ist sie geworden, unsere Korkwand:

Christoph hat der Wand schon vor 2 Wochen, als wir Mädels unterweg waren, eine neue Schicht Streichputz verpasst, die in der Zwischenzeit gut durchtrocknen konnte, und Waben aus Korkplatten ausgeschnitten.

Einige Waben blieben naturbelassen, andere hat er mit Magnetfarbe, wieder andere mit Tafelfarbe gestrichen. Grade die Tafelfarbe musste etliche Male aufgetragen werden, um ein sattes Schwarz zu erreichen. Die Magnetfarbe ist stahlgrau; beides passt erstaunlich gut zum Rest unserer Küche: Modulküchenumrandungsdunkel, fast Stahlträgergrau.

Dann haben wir die Waben auf dem Küchentisch ausgebreitet – im Hintergrund besagte weiße Wand – und die Waben hin- und hergeschoben, Muster gelegt und herumprobiert, bis wir zufrieden waren.

Eine Schablone aus alten Werbepostern half bei der Positionierung an der Wand: wie hoch, wie weit links, wie weit rechts? Wie kann man noch auf der Bank sitzen, ohne mit dem Kopf dranzustoßen, aber wie niedrig muss es sein, dass man auch noch drankommt? Die Größenunterschiede sind ja bei uns noch enorm.

Und dann konnten die Waben mit doppelseitigem Klebeband an die Wand gebracht werden.

Das Gebilde wuchs Stück für Stück.

Und so sieht sie aus: Unsere Mischung aus Tafel, Magnetwand und Pinnwand. Tadaaa!

(Dabei fällt mir ein: wir müssen wirklich noch mal Siedler spielen!)

 

6 Kommentare

  1. Hallo Münsteraner
    das sieht ja toll aus, Chris hast du gut gemacht.
    Und ja wir müssen noch mal Siedler spielen, am kommenden Wochenende wäre machbar!!
    Liebe Grüße an euch vier, und Küsschen am unsere
    zwei Mädels von Oma und Opa aus S

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