Das Entfernen von Osteosynthesematerial

4. November 2015 2 Von Silke

Auf dem Küchentisch liegen zwischen der Jahresrechnung vom Schornsteinfeger, dem Deutschübungsheft der 5. Klasse für Gymnasien in Nordrhein-Westfalen und allerhand Werbeprospekten von Bau-, Super- und Teppichmärkten die Unterlagen für das Entfernen von Hannes Draht aus der Speiche: Patienteninformationen, Risikoaufklärung und Einwilligungen der Eltern für die gestrige ambulante Operation.

Hanne hat die Operation großartig und tapfer über sich ergehen lassen. Sie guckt bei jedem Nadelstich genau hin, trinkt bereitwillig ekeligste Medizin und lässt sich die Laune nicht verderben.

Mit Vorbesprechnung und Aufwachkontrolle waren Christoph, Hanne und ich 2einhalb Stunden in der Praxis. Den Draht durfte sie natürlich mitnehmen.

Heute war Narbenkontrolle und Nachbesprechnung.

(Die Naht hat innenliegende Fäden, die nicht mehr gezogen werden müssen, und ist deshalb so fein und dünn.)

Arzt, Patientin und Eltern sind voll zufrieden.

Hanne hat ihre 2 Tage schulfrei sehr gut genutzt: Neben ein bisschen Lernen und Hausaufgaben machen, die Emma telefonisch durchgab, ist Der goldene Kompass von Philip Pullman in Rekordzeit fertig gelesen, Das magische Messer liegt schon bereit.