Costa Blanca: Lo Pagán

Am nördlichen Ende vom Mar Menor liegt Lo Pagán mit den „Salinas de San Pedro del Pinatar“: Etwa 1 Meter tiefe Salzseen, in die man einsteigen und Bodenmatsch herausholen kann, um sich damit einzuschmieren und diese Matsche dann auf der Haut in der Sonne trocknen zu lassen. Nach dem Abwaschen – entweder wieder in den Salzseen (im Bild links) oder im Mar Menor (rechts), auf der anderen Seite der Promenade – hat man eine seidenweiche Babyhaut. Das mussten wir ausprobieren.

Der Himmel war erst bedeckt, weil wir relativ früh da waren: die Wolken sollten sich wie immer gegen Mittag verziehen.

Den Matsch (Hanne sagt das kölsche „Muttes“) holt man sich vom Salzseeboden mit abgeschnittenen Wasserflaschen hoch, allerdings war das aufgrund des hohen Salzgehaltes ganz schön schwierig: Man wurde immer wieder regelrecht hochgedrückt. Richtig gut unter Wasser kam nur Christoph, der unser Matschlieferant wurde.

Der Muttes stinkt und peelt schon beim Einreiben und ist, wenn man eine gute Stelle gefunden hat, sehr schleimig. Hanne fand es wunderbar, Ella stand der gesamten Aktion sehr verhalten gegenüber und schmierte lieber andere als sich selbst ein.

Beim Trocknen setzten wir uns auf die Bänke und genossen die Aussicht auf das Mar Menor.

Die babyweiche Haut war nicht zu viel versprochen,

aber das Mar Menor konnte die Mädchen nicht begeistern: zu wenig Wellengang. Sie wollten zurück ans Mittelmeer an „unseren Strand“.

Und genau da verbrachten wir noch den Rest des Tages.

 

 

One thought on “Costa Blanca: Lo Pagán

  1. […] man vor den Salzseen bei Lo Pagán links abbiegt, kommt man zum Parque Regional der […]

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