Eine Frage der Balance

Wir haben viel zu tun an den Nachmittagen (und vorher ja sowieso).

Schulfeste, Schwimmen, Klavier, Physiotherapie, die ersten Klassenarbeiten halten uns im Griff. Dazu die obligatorischen Erkältungen und der verständliche Wunsch der Mädels sich auch mal zu verabreden, gepaart mit dem Verlangen nach ruhigen Nachmittagen zu Hause. Das ist nicht leicht zu vereinbaren. Freundlicherweise zuckt der Physiotherapeut nicht mal mit der Wimper, wenn statt einem Kind drei aufmarschieren.

Und dann dieser kriechende Herbst, der die Stimmung nicht grade hebt. Hanne sagte heute Morgen ernüchtert: „Um diese Dunkelheit hab ich vor einigen Wochen noch geschlafen!““

(Der „heiße Draht“ zum Üben von Hannes Handgelenkbeweglichkeit. Täglich 10 Minuten, zusätzliche 20 Minuten drehe, strecke und beuge ich am Arm herum.)

Ruhige, langweilige Nachmittage würden uns allen gut tun und kommen auch vor, aber nicht so regelmäßig, wie ich es mir für die erste aufregende Zeit in neuen Schulen gewünscht hätte. Bis jetzt halten die Mädchen viel besser durch als ich vermutet hätte. Vielleicht, weil es keine andere Wahl gibt. Den gelegentlichen Hänger nehmen wir ihnen absolut nicht übel, wir Großen hängen ja auch.

Christoph und ich sind ein gutes Team. Wir balancieren die Nachmittage ganz ordentlich aus und unterstützen die Mädchen und uns gut gegenseitig. Ella habe ich diese Woche zum Beispiel beide Male bei Christoph im Büro abgegeben, als Hanne zur Physio musste. Da gibt es immerhin einen Kicker und große Whiteboards zum Bemalen.

 

 

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