Wulstbruch, Wartezeiten und Wikingerschiff

29. Juli 2015 1 Von Silke

Heute vor 6 Jahren ließen wir nach dem Frühstück Hanne bei meinen Eltern in der Wohnung zurück, in die wir vor wenigen Wochen frisch eingezogen waren, und fuhren mit gepackter Tasche in die Uniklinik. Ellas Geburt wurde eingeleitet.

Nach der Spontangeburt bei Hanne, wenige Tage vor ihrem ET, fand ich es schade, Ella nicht die Zeit zu lassen zu können, die sie brauchte, um sich alleine auf den Weg zu machen. Andererseits waren wir nach der schwierigen Schwangerschaft begierig darauf, sie endlich in den Armen halten zu können: sind alle Finger dran, alle Zehen, ist alles in Ordnung? Gottseidank war es das!

Heute waren wir wieder wegen Ella in der Uniklinik: Sie hüpfte von der Sofalehne aufs Sofa, und einmal landete sie nicht so wie geplant.

Nach 4 Stunden – mehr oder weniger geduldigem – Warten mit Nummernziehen (wie beim Amt) und Wartezeit und dem nächsten Nummernziehen (wie beim Amt, ein paar Meter den Flur runter) und Wartezeit beim Röntgen und erneuter Wartezeit und noch mehr Warten war klar, dass das linke Handgelenk gebrochen ist.

Im Gegensatz zu Hannes gelbem Verband bei der Prellung ist Ellas Gips ist natürlich blau.

Danach mussten wir noch ganz schnell einkaufen gehen, damit der Wikingerschiffkuchen rechtzeitig fertig wurde und die Küche geschmückt werden konnte. Hanne dekoriert gerne und völlig selbständig, samt Kuvertüreschmelzen. Traumkind. Man beachte die Gallionsfigur.