Abschiedsfest der 4b

Es ist Samstag. Um 14:30h, so der Plan, sollten sich Klassenlehrerin, Schüler und einige Eltern am Schulhof treffen und gemeinsam mit dem Rad ~10 Kilometer zum Alten Flakturm nach Handorf fahren. Versorgerautos sollten eine Stunde später mit kleineren Geschwister und anderem Wichtigem nachkommen.

Um 14h schüttete es aus wie aus Kübeln. Während es donnerte, stellten wir fest, dass nur Christoph adäquate Regenkleidung besitzt. Um 14h15 hörte der Regen auf, 10 Minuten später saßen Hanne (mit Skihose und meiner Regenjacke) und Christoph (in besagter adäquater Regenkleidung) auf dem Rad, denn sie wollte sich diese Abschlusstour mit ihrer Klasse nicht nehmen lassen.

Ella und ich buken derweil nochmal Apfelmus-Zimt-Muffins, schielten immer wieder in Richtung graue Wolken und packten Gummistiefel sowie komplette Wechselgarnituren ein – bis runter zu den Socken.

Freundlicherweise blieb es trocken, und weil die Radfahrtruppe den landschaftlich reizvollen Weg wählte, waren wir vor ihnen am Turm.

Das Gelände vom Turm ist toll. Wenn es nicht regnet, kann man hier mit so vielen Kindern, Geschwisterkindern und Eltern hervorragend feiern, weil es sich verläuft. Viel Platz zum Toben, Stromern, Lärm machen, Fußball spielen, Klettern, sich dreckig machen. Grillen. Alles zugewachsen und so verrummelt, dass man auch beim besten Willen nichts kaputtmachen kann.

Das war ein schöner Nachmittag, vor allem für Hanne, die der neuen Schule glücklich und kribbelig entgegensieht, aber auch ein bisschen traurig ist, die vertraute Grundschule verlassen zu müssen.

Zurück radelte die Truppe dann übrigens die gerade Strecke und Christoph war im Nachhinein froh, dass Hanne ihn überredet hatte.

Hier noch ein Bild von Ella mit meiner Mütze auf dem Kopf. Sie war heute als Hexe verkleidet, hatte erst überhaupt keine Lust, musste mit und spielte schließlich „Mädchen fangen die Jungen“ mit (ohne meine Mütze auf dem Kopf).

 

 

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