Gesundschläfer

Die letzten Tage war es still, im Blog und im Haus.

Mir ging es so elend. Kein Fieber, keine Halsschmerzen, keine Erkältung – nur allumfassende, über mir zusammenschlagende Schlappheit, Gliederschmerzen und ein Kopf, der bei der kleinsten Bewegung zu zerspringen drohte. Nach dem Aufstehen gegen Mittag die Treppe runter? Kein Problem, aber dann bitte auf der Couch erst mal 2 Stunden schlafen, um mich von den 15 Stufen zu erholen.

Nur durch Christoph blieb dieser Haushalt überhaupt am Laufen, kamen die Mädchen morgens mit Pausenbrot in Schule und Kindergarten und abends gut ins Bett. Ich habe irgendwo gelesen, dass eine  funktionierende Beziehung sich im Großen und Ganzen bei 50:50 Arbeitsteilung austariert – egal, in welchem Bereich diese jeweiligen Arbeiten stattfinden. In dieser Woche hat Christoph 95% aller Arbeit getan, und ich habe schwer geschlafen.  An einem Tag sogar 19 von den maximal zur Verfügung stehenden 24. (Wie toll, wie absolut hinreißend, dass ich das machen konnte! Danke!)

Hanne hat sich an den Nachmittagen rührend um ihre Schwester gekümmert, bis Christoph nach Hause kam. Ich habe derweil reglos unter etlichen Decken auf der Couch gelegen, völlig erschöpft vom Abholen.

Heute geht es mir deutlich besser, aber gestern fing Ellie an: Sie ist warm, fühlt sich aber kalt, ist schlapp, hat Kopfschmerzen und allgemeine Lustlosigkeit. Alles ist zu anstrengend. Keine Konzentration, kein Durchhaltevermögen, nur Kuscheln und Vorlesen geht.

Gestern Nacht ist sie kurz halbwach geworden und nuschelte ins Nirvana ihres Kopfkissens „Ich schwitze wie ein Nilpferd“. Eine zutreffende Aussage.  Heute Mittag ist sie auf der Couch eingeschlafen, bis Hannes Freundinnen klingelten, danach hat sie den Fiebersaft das Wundermittel bekommen und spielt jetzt mit Hanne, Emma und Wiebke Verstecken.

Ich suche schon mal das Bullerbü-Buch.

 

 

 

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