Der Tag, an dem wir Versprechen einhielten

Ellies Schwimmkurs hat sich eine halbe Stunde nach vorne verschoben – eine halbe Stunde, die mir heute das Genick gebrochen hat. Hanne wollte zugucken, damit sie nicht so lange alleine zu Hause ist, und musste daher schon um 15h die OGS verlassen. Zusätzlich dazu, dass ich zu spät war, hat das schon nicht geklappt, weil ihr frisch gebackener Muffin noch ein Frosting brauchte, so dass wir letztendlich spät, aber noch machbar im Kindergarten ankamen.

Machbar – aber nur, wenn ich die Schwimmsachen nicht zu Hause vergessen hätte. Brötchen für den Riesenhunger nach dem Schwimmen und den Kuchen für den Tag der Offenen Tür im Kindergarten hatte ich aber natürlich dabei. Zumindest den hätte ich entspannt am nächsten Tag vorbeibringen können und dafür an den Schwimmrucksack denken können.

Selten hatte ich so ein schlechtes Gewissen, als ich die traurigen, weinenden Augen sah – und nur so lässt es sich überhaupt erklären, dass ich auf der Stelle anbot, am Wochenende dafür mit ihr ins Schwimmbad zu gehen. Die Schwimmbäder in Münster sind immer so dermaßen kalt, inner- und außerhalb des Wassers, dass ich mich sonst immer drücke.

Heute nicht.

Schon vormittags waren wir im Stadtbad Mitte (eiskalte Kälte, aber irgendwie ja doch schön!).

Am Nachmittag war es dann an Christoph, ein Versprechen einzulösen, denn aufgrund eines Anfangszeitfehlers konnte er mit dem Mädchen gestern nicht ins Kino gehen.

Das haben wir dann direkt im Anschluss nachgeschoben, und ich durfte auch mit.

Der Film war sehr gut. Falalalala.

Und außerdem war’s im Kino richtig schön warm.

 

 

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