Der erste Weihnachtsferientag

Christoph bekam von der Arbeit VIP-Tickets für die Lounge auf St. Pauli und durfte nicht ausschlafen, weil das Spiel schon mittags begann. Offensichtlich war es ein absolut großartiges Erlebnis, wie die Jungs, die abends noch in unserer Küche ein Abschlussbier tranken, feststellten.

Auch Hanne musste früher aus dem Bett raus als gewünscht, weil sie schon um 10 auf einen Geburtstag eingeladen war. Das große Mädchen wartete also kurz vor 10 auf der anderen Straßenseite auf die Mitfahrgelegenheit.

Ich = besorgte Mutter vor dem Losgehen: „weißt Du, wie das Auto aussieht?“ und „Guck erst, wer drinsitzt, wenn ein Auto anhält!“ und „Steig nur ein, wenn Du Deine Klassenkameradin siehst!“

Hanne: „Jaaaahaaaa.“

Mit Kaffeetasse stand ich am Fenster und beobachtete, bis ich mir sicher war, dass alles geklappt hatte. (Ellie fand mich seltsam.)

Die Feier fand in einer Turnhalle außerhalb des Kanals statt und Hanne hatte einen Heidenspaß. Es gab Riesenschaukeln. Es gab Rollbretter. Es gab Bänke. Es gab Kisten, Kästen, Schnüre, dicke Matten. Es gab sogar eine Nebelmaschine!

Ella und ich lasen in der Zwischenzeit die ersten 9 Kapitel von „Wir Kinder aus Bullerbü“ auf der Couch und kochten Spaghetti. Am Nachmittag sprang Hanne noch mal kurz in den Laden, um Puderzucker und Butterkekse zu kaufen, denn die Damen wollten Butterkekshäuschen machen. Puderzucker war ausverkauft (!), also mussten wir mit dem zurechtkommen, was wir noch hatten. Das Frosting sieht dementsprechend mager aus.

Zum Vergleich die vom letzten Jahr.

Macht aber nicht; ich habe mir sagen lassen, die Puderzuckerlieferung für Montag sei gesetzt. Dann starten wir den nächsten Versuch.

One thought on “Der erste Weihnachtsferientag

  1. […] dem dicken Bullerbü-Sammelband sind Christoph und ich jetzt beim Abendsvorlesen für Ella durch – und müssen direkt wieder […]

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