2einhalb neue Kinderzimmer

Die Mädchen schwanken zwischen Aufregung, weil wir umziehen, und Genervtheit, weil das Haus so viel Platz einnimmt: in unserer Tagesplanung, in unserem Leben, in unseren Köpfen.

Die Zimmeraufteilung der beiden verlief absolut problemlos und freundschaftlich. Ella hat zum Garten hin ein großes Zimmer, Hanne zur Straße hin 1,5 kleinere.

Obwohl die Zeit in der alten Wohnung für Christoph und mich überschaubar ist und ganz sicher schneller zu Ende geht, als wir jetzt noch denken (~ 4 Wochen ist nicht mehr lang, wenn man seit November darauf wartet), sieht das für die Mädchen anders aus.

Mit 4 ist es noch schwierig, 2 Tage vor oder zurück zu denken („übermorgen und übergestern“) und mit fast 9 sind Wochentage und -enden zwar feste Bestandteile der Woche und theoretisch absehbar, aber gleich 4 Wochen doch sehr lang.

Ich lasse die beiden nach und nach entscheiden, was sie aus der Wohnung mitnehmen möchten, was sie nicht mehr haben wollen und vor allem, was sie für ihre Zimmer NEU brauchen. Das geht nicht sehr schnell und keinesfalls alles auf einmal: ganz graduell, damit sich die Vorfreude von Teil zu Teil hangeln kann.

Hanne hat sich einen Spiegel ausgesucht, groß und rund und 58cm im Durchmesser.

Ihren Kronleuchter, den sie sich 2009 zum Einzug aussuchte, will sie behalten und nicht weitervererben. Ellie brauchte also eine neue Lampe. Die riesige Ikea-Pusteblume Maskros hat es ihr angetan und bei Deckenhöhen von >3m ist das machbar. Aber weil Ella die Lampe natürlich in blau haben wollte, und ohne Blüten, aber mit Kreisen, habe mir Ikeahacks angeschaut, eine gebrauchte bei den Kleinanzeigen gefunden und Mona, Hanne und ich haben gemeinsam losgebastelt. Das fertige Werk gibt es erst im Haus.

Maskros

 

 

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