Der Send, der ein Sommersend sein sollte

Wenn wir es mal nicht schaffen, auf den Send – und unweigerlich dann auch aufs Riesenrad – zu gehen, lässt Hanne uns das in den 4 Monaten zum nächsten Send unter keinen Umständen vergessen.

Heute war der letzte Tag des Sommersends, der sich regnerisch und grau und stürmisch zeigte und nur ab und an mit Sonnentupfen glänzte. Trotzdem haben das Mädchen mit Winterstiefeln und Kapuze in der Tonne

und ich Hanne nach dem Töpfern lieber mal zum Send abgeholt.

Das war das erste Mal, dass ich den Send mit 2 Kindern allein gewagt habe. Das schlechte Wetter hat immerhin dafür gesorgt, dass weniger Besucher als sonst da waren. Trotzdem habe ich beide Mädchen zur Seite genommen und ernsthaft erklärt, dass niemand weg läuft, dass wir zusammenbleiben, dass wir aufeinander achten und dass man stehenbleibt, wenn man Mama nicht mehr sieht, weil Mama kommt und alle Kinder einsammelt, die zu ihr gehören.

Es lief erstaunlich gut.

Ellie war zwar ängstlich, als es aufs Riesenrad ging, aber sie hat es geschafft und Hanne und ich haben sie zurecht tausenfach gelobt. Da Ella die ganze Zeit auf meinen Schoß saß und ich sie sehr fest drücken musste, gibt es dieses Mal keine Bilder von oben.

 

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