1x Stegpicknick, bitte

Ich möchte und muss darauf achten, dass meinem „Klar können wir das mal machen!“ auch tatsächlich das folgt, was ich versprochen habe, denn die Mädchen sollen sich auf das verlassen können, was ich sage. Eisessen gehen. Lange Vorlesen. Gemeinsam Kuchen backen. Mit dem Roller zur Schule. Freitags lange wachbleiben. Im Elternbett schlafen. Pfannkuchen zum Abendessen. Erdbeerenpflücken. Eine Radtour zum Aasee machen und auf dem Steg picknicken, wie damals.

Es hängt eigentlich nie am Willen, sondern an den Umständen, unser aller Tagesform und der Tatsache, dass nach Schule und Kindergarten gar nicht mehr so viel Zeit bleibt, um etwas zu unternehmen. Zumindest nicht, wenn Ella nicht einschläft und daher das Abendbrot an den meisten Tagen um 6 besser auf dem Tisch steht. Und am Wochenende sind wir ja  bekanntermaßen mindestens samstags antriebsschwach und puzzeln das gesamte Wohnzimmer zu.

Nach dem Urlaub waren die Mädchen zwar durch, aber nicht körperlich müde und da am Montag der Wecker wieder früh klingelte, radelten wir alle gemeinsam zum Aasee und picknickten auf dem Steg. Hanne hatte den selben Rock an wie letzten Sommer, in den langen, ruhigen, warmen Tagen vor dem Schulstart. Kürzer, aber immer noch geliebt.

Die neue Solaris, das Wassertaxi zum Allwetterzoo. Auch das etwas, was wir „mal machen“ wollen – und werden.

 

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