Knackig kalt

Wir hatten seit ungewöhnlich vielen Tagen keinen Regen mehr, aber der strahlend blaue Himmel sorgt für rote Nasen und Wangen und Rauhreif auf Autos und Bäumen. Hanne findet es mindestens einmal pro Woche wortreich schade, dass Onkel Thomas jetzt nicht durch Blätter rascheln und Kastanien, Eicheln und Bucheckern sammeln kann. Ich finde das auch, aber mein Bruder sieht das sicherlich anders.

In der Stadt wird der Lichtermarkt aufgebaut

und wir haben uns nach zu langer Zeit wieder mit Ulla und Jan verabredet. Mit Jan kann man gut spielen, findet Hanne, zum Beispiel Pirat.

Nach gemeinsamer Absprache im Familienrat geht Hanne nun alleine in ihre Klasse. Wir verabschieden uns vor der Eingangstür und da sie ohnehin fast immer jemanden findet, den sie kennt und dem sie sich dann anschließen kann, klappte es bis jetzt ganz gut. Hanne ist, seit sie in der Schule ist, viel offener geworden und hatte sich letztes Wochenende sogar alleine bei Leni verabredet. Auch, dass sie niemand mehr bis zur Klasse bringt, macht sie stolz und freier – ganz zu schweigen davon, dass meine Zeitersparnis alleine dadurch, dass Ellie nicht in den zweiten Stock klettern muss, immens ist.

2 thoughts on “Knackig kalt

  1. renate says:

    Hallo Hanne,
    schön zu lesen, dass Du immer selbständiger und freier wirst. Bist ja unser großes Mädchen.
    Weiterhin viel Spaß in der Schule wünschen Dir Oma und Opa aus G.

  2. Tom says:

    Hallo Hanne,

    Ich freue mich das du beim Blätter rascheln an mich denkst. Ich wuerde gerne mit dir/euch allen Kastanien, Eicheln und Bucheckern sammeln aber bei sommerlichen Temeraturen geht das hier leider nicht :-)

    An die gesamte Familie viel Spass im Herbst.

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