Ranzen

Heute Nachmittag ging es um nur um Hanne: Ranzen gucken, anprobieren, beraten lassen – aber noch nicht kaufen. Mir ging es erstmal nur um die richtige Passform für mein etwas großes, etwas leichtes und schmales Mädchen. Wer hätte gedacht, dass es so viele verschiedene Modelle gibt – und ich rede nicht vom Design, meine Lieben, ich rede alleine von der Beschaffenheit und Form!

Obwohl ich im Vorfeld gesagt habe, dass jemand, der sich morgens 3x in Sachen Frisur umentscheidet, auf keinen Fall im Februar schon einen Ranzen für den September wird kaufen dürfen, fiel Hannes Entscheidung auf ein Modell von ergobag nach erstaunlich kurzer Zeit und ebenso mit erstaunlicher Standfestigkeit. Natürlich haben wir noch nichts gekauft, aber ich denke, wir sind uns einig. Eventuell bin ich mit dieser Entscheidung so zufrieden, weil das Ding nicht rosa und vor allem nicht so kastig ist wie die anderen, hinter der man sie gar nicht mehr hat sehen können. Aber trotzdem: So viel Ranzen, so wenig Kind!

Hanne mit einem Schulranzen zu sehen war ganz ungewohnt und komisch, und schön, und sie hat gestrahlt dass ihre Zahnlücke nur so blitzte.

Den Rest des Tages schwankte Hanne zwischen Aufgeregtheit und nervöser Hibbeligkeit, suchte Hefte und Stifte für die Schule zusammen [versteckte alles vor Ella, damit nichts besudelt wird] und wollte wissen, wann genau wir denn den Ranzen endlich kaufen – nicht, dass ihn uns noch jemand vor der Nase wegkauft.

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