Ankommen

Gestern war Muttertöchtertag. Hanne war nach dem Wochenende in S. (obwohl sie sehr viel Spaß hatte!) noch nicht wieder richtig angekommen. Wenn sie etwas beschäftigt, dann macht sie es erstmal mit sich selber aus, bis sie mit der Sprache herausrückt. Gestern hat es auch etwas gedauert, bis sie dann ausführlich erzählen konnte, dass sie Heimweh hatte und wie sich so etwas anfühlt. In der zweiten Nacht dort wollte sie daher auch bei Ella schlafen, denn „Ella ist ja auch Zuhause“.

Hanne wollte also nicht in den Kindergarten, auch nicht nur bis mittags. Eigentlich wollte sie gar nichts, außer bei mir sein. Ungefähr höchstens auf Armlänge entfernt, noch lieber aber auf meinem Schoß oder an der Hüfte zusammengewachsen. Und weil ich es liebe, dass ich das noch machen kann, solange sie kein Schulkind ist, und weil es wirklich wichtig war, gab es einen Muttertöchtertag mit viel draußen und viel beieinander.

Christoph hatte versprochen, schon nachmittags wieder da zu sein, damit wir gemeinsam backen konnten (2 neue Ikea-Pferde-Kuchenformen gab es; „Mama-Pferd und Baby-Pferd“.) Keine Sorge: Hannes Baby-Pferd sieht lediglich so aus, als sei ihm Schlimmes widerfahren – eigentlich liegt es einfach nur in einer Lebensmittelfarben-Pfütze. Ursprünglich sollte ihr Pferd aussehen wie Kleiner Donner (irgendwo unter der Farbe ist auch die blonde Mähne zu finden), doch dann war Matschen doch schöner.

Gestern war gut und entspannt, und heute ist sie hüpfend in den Kindergarten gegangen, hat mich relativ schnell herauskomplementiert und freut sich darauf, bis zum Spätstücken mit anderen Kindern zu spielen.

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