kalt, endlich

Die ersten 2 Dezemberwochen waren viel zu warm. Jetzt endlich haben wir morgens Minusgrade, einen eisblauen Himmel mit wollweißen Kondenzstreifen und die ganze Promenade ist von Rauhreif überzogen. Trotz des aufwendigen An- und Auszwiebelns (Stumpfhose, Hose, Unterhemd, Pullover, TShirt über den Pulli, Jacke1, Jacke2, Schal, Mütze, Handschuhe) sind Hanne und ich uns einig, dass wir nirgendwo leben wollen, wo es keine Jahreszeiten gibt. Und Ende der Woche soll es hier schneien.

Natürlich war ich heute morgen zu spät beim Impfen, weil ich das Auto noch freikratzen musste, aber das sind Nebensächlichkeiten – zumal wir das Auto ohnehin fast nie brauchen.

Da Ella jetzt 2x / Tag feste Nahrung zu sich nimmt (vormittags und mittags. Möhren sind der Renner, Äpfel ein einziger Kampf, der sich erst jetzt langsam entspannt, weil ich unter die Äpfel Möhren mische. Hah!) haben sich unsere Zeiten etwas verschoben: Sie sind noch besser geworden. Beide Kinder liegen jetzt in der Regel zwischen halb 8 und 8 in ihren jeweiligen Betten, und das ist eine für uns praktikable und gute Zeit. Geweckt werden wir von den Mädels dann wiederum zwischen halb 8 und 8. Einige Blogs, die ich regelmässig und gerne lese, empfehlen eine 19h-Bettzeit. Allerdings praktizieren auch beide Mütter homeschooling, ein Prinzip, dass in Deutschland ohnehin illegal ist. Hanne ist zur Zeit bis 15h im Kiga und an vielen Tagen kommen wir erst um 16h heim und haben noch jemanden dabei. Vor allem die Vorlaufzeit wäre für uns daher kaum zu realisieren. Wichtig ist für mich, dass der Kern unseres Tages normalerweise in geregelten Bahnen läuft, obwohl nicht alle Tage gleich strukturiert sein können – irgendwas ist ja immer.

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