Runde durch’s Viertel

Schon schön, da, wo wir wohnen. Unterwegs war Christoph, weil wir Ellas Impfpass nicht mehr finden, die Schule aber die Masernimpf-Kontrolle durchführt.

Vorgestern Rundmail der Schule – gestern erwähnt, dass wir uns darum kümmern müssen – Christoph sagt, dass er das übernimmt – ruft sofort beim Kinderarzt an – holt heute den Impfpass ab. Herzensternchenaugen.

Das große Kind lernt für die Erdkundeklausur.

Ich besuche Babypflanzen im Gewächshaus.

In Vorbereitung zum Zimmertausch zieht der Spieleschrank aus dem aktuellen Gästezimmer in Ellas Zimmer um, das früher mal das Gästezimmer und wiederum davor Hannes Zimmer war.

Hus

Klack, klack, klack, klack, klack. Ratsch. Klack, klack, klack.

Wir haben Hus wiederentdeckt, das haben beide Kinder gerne in der OGS gespielt.

Am Nachmittag gab es ein spontanes Treffen an der renaturierten Aa.

Holz, Navyblue

Christoph und sein Vater machen den Tag über Holz.

Ellie und ich streichen die dem Fenster gegenüben liegende Wand navyblue. Dabei unterhalten wir uns darüber, dass sie eigentlich gerne wieder in ihr altes Zimmer ziehen würde, wo es kühler und ruhiger ist, weil zum Garten liegend. Geht klar, die blaue Wand macht sich ja auch im Gästezimmer gut.

Am Abend kommt Christoph heim nach Münster.

Freitagsschnipsel

Am Morgen, beim Wecken vom großen Mädchen, scheint die Sonne schon kräftig ins Zimmer. Auf dem gelben Sessel sitzt immer noch der geliebte Ronny Mumps (kräftige Grüße nach Köln!).

Nach meiner ersten Videokonferenz finde ich einen analogen Zettel auf dem Küchentisch.

Ich buche uns 4 Schnelltests für den Nachmittag. Die Mädchen sind etwas früher dran als wir Eltern, daher radeln die beiden 10 Minuten vor uns los. Christoph fährt heute Abend zu seinen Eltern zum Holzmachen, und obwohl wir anderen alle in Münster bleiben, machen wir den Test lieber mit.

Kurze Zeit später kommt die email: alle negativ.

Am Abend macht sich Christoph auf den Weg, lässt uns grüne Smoothies da und wir machen es uns auf der Couch gemütlich. Freitagsmüde.

Buchstaben aus Adern

Das kleine Kind und ich treffen uns zufällig in der Küche.

Es erzählt mir, dass die Handgelenke Namen haben:

Walter

und Heinrich.

Osterferien 12

Vormittags erledigen wir die letzten Dinge, die noch auf der Liste meiner Mutter stehen. Die Mädchen packen ihre Sachen und das Auto. Das Wetter ist trüb.

Es regnet, als wir ins Auto einsteigen, es regnet auf dem Heimweg, es regnet in Münster.

Zuhause passiert heute nicht mehr viel: Auspacken, Sachen verräumen, eine Ladung Wäsche anschmeißen, gedanklich ankommen und sich damit abfinden, dass morgen schon Sonntag ist.

Ich gucke im Gewächshaus vorbei und gieße.

Osterferien 11

Es ist Freitag.

Geangelte, geschenkte Forelle wartet kopflos, als ich vom Arbeiten runterkomme.

Dann muss ich wieder in die Videokonferenz. Die anderen lungern (Kinder) oder gehen schwere Dinge einkaufen (die anderen beiden).

Als ich fertig bin, die Kinder genug gelungert haben und die schweren Dinge aufgekauft worden sind, springen wir alle ins Auto und fahren nach Brühl zur Augustusburg. Die Mädchen waren 2016 zwar schon mal da, Ellie kann sich aber nicht erinnern. Christoph und ich sehen die Burg das erste Mal und finden, dass man den Schlaun-Einfluss sieht.

Natürlich ist die Burg aus Gründen geschlossen. Wir spazieren einmal herum und in die Stadt und holen uns ein Eis zum Weiterschlendern in den Gärten.

Und abends spielen wir; nebenbei läuft „Let’s Dance“ zum Fremdschämen.

Morgen sind noch einige letzte Punkte auf der Arbeitsliste abzuhaken, und nach dem Mittagessen fahren wir heim und die Osterferien sind schon wieder rum. Nächste Woche steht Homeschooling an.

Osterferien 10

Ein entspannter Tag, aber etwas geschafft, zum Beispiel einen neuen Gartentisch aufgebaut.

Später waren wir im Wald. Hanne joggt eine Runde, wir anderen spazieren.

Es ist nichts los.

Weltbester:

Spaziergang mit Ausblick.

Und am Abend spielen wir.

Outburst: Die Mädchen gegen Oma und mich. Knappe Kiste!

Osterferien 9

Am Nachmittag machen wir alle einen Test und setzen uns anschließend ins Auto.

In der zweiten Osterferienwoche fahren wir für ein paar Nächte zu meiner Mutter. Das Wetter ist nur mittelgut, Beispielbild Leverkusener Brücke.

Da meine Mutter sich heute auch hat testen lassen, können wir uns heute drücken und in den Arm nehmen, das tut gut. Sie hat außerdem einen wichtigen Geburtstagswunsch erfüllt: Der Frauenatlas von Joni Seager, in dem Hannes Nase die nächsten Tage oft verschwunden sein wird. Beim Essen erzählt sie uns dann, welche horrenden, schockierenden Entdeckungen sie im Buch gemacht hat: Es gibt noch viel zu tun.

Um die Stimmung aufzuheitern, spielen wir vor dem Insbettgehen noch zwei Runden „Auf Zack“.