Freitag, 15. Oktober 2021

Morgens räumen wir gemeinsam auf und verteilen die übriggebliebenen Lebensmittel. Eigentlich wollten wir nochmal schwimmen gehen, aber nach dem Kniekontakt am Jochbein hat Ellas Wange eine interessante blau-lila Färbung angenommen und pocht. Sie kühlt nochmal und wir beschließen das Schwimmen auf’s nächste Jahr zu verschieben.

Beim Boni geben wir die leeren Bierkisten ab und setzen das Pfandgeld ohne Umschweife in Hagelslag um.

Wir fahren direkt weiter zu Oma und Opa; insgesamt dauert das knapp 5 Stunden. Zum Kaffee sind wir da und schmeißen die erste Wäscheladung an.

Am Abend schickt Hanne Bilder von ihrem Tagesausflug samt Bergbesteigung.

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Schon unser letzter voller Tag in Holland; das war eigentlich deutlich zu kurz. Kaum angekommen, packen wir schon wieder zusammen. Wir waren nicht mal Trampolinspringen!

Gehen wir zumindest zum Shuffleboard und in den Indoorbereich. Niemand trägt Masken.

Die Kinder toben, die Eltern reden gegen den Geräuschpegel an. Zuhause gibt’s Nudeln für alle.

Spielen.

Dann zum Schwimmen, Christoph und Anja im großen Trichter, die Kleinen drehen Runde um Runde auf der Wildwasserrutsche, bis Ella mit einem blauem Auge unten ankommt: da war ein Knie im Weg. Kühli, 15 Minuten sitzenbleiben.

Danach holen wir für den letzten Abend Pommes (man kann ja nicht nur von Nudeln leben) und essen im Haus.

Oh Shit.

Abends schickt Hanne Bilder aus Palma.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Am Vormittag fahren wir 5 km weiter zum Abenteuerspielplatz, der ein kleines bisschen an den WoW-Park in Dänemark erinnert (2016, 2019).

Bogenschießen, für Ellie und mich das 1. Mal.

Als wir anfangen zu hüpfen, reißt eines der Seile.

Wir sagen Bescheid und machen lieber erstmal auf dem Waldboden weiter.

Später trennen wir uns: entweder Bummeln oder Minigolf.

Damit niemand weint, falls ich ihn deklassiere, gehe ich lieber mit ins Städtchen.

Und dann: Schwimmen, Rutschen, Rutschen, Rutschen, Spielen. Malen.

Am Abend schickt Hanne Bilder: Sóller.

Dienstag, 12. Oktober 2021

Kaffee, Tigerbrot, Schwimmen. Christoph darf wegen seiner Kontaktlinsen die Taucherbrille auch auf der Rutsche anlassen. Vermutlich darf er mit diesem Bändchen jetzt ohnehin alles.

Ausflug, nur der Weltbeste und ich, und ein kurzer Stadtbummel, und später Spiele.

Abends schickt das große Mädchen Bilder.

Montag, 11. Oktober 2021

Das große Mädchen meldet sich morgens aus Mallorca und findet alles herrlich.

Auch für uns 3 geht’s heute in den Urlaub. Als letzte Amtshandlung, bevor wir mittags in Richtung Holland aufbrechen, ist es, Schäfchen zu waschen. Richtig wuschelig weiß wird sie vermutlich nie wieder.

Um 12:03 sitzen wir im Auto in Richtung Hof van Saksen. Was 2016 begann und sich 2017 wiederholte, führen wir heute fort, allerdings urlaubsbedingt dieses Mal „nur“ mit 3 Familien und ohne Hanne.

Kurz nach 2 haben wir die Schlüsselkarten für alle im Haus abgeholt und warten auf dem Parkplatz an der Rezeption. Niemand trägt mehr Masken.

Wir können noch nicht ins Haus, aber schon ins Schwimmbad und teilen uns daher auf: Einkaufen, Essen, oder Rutschen.

Tigerbrot, Hagelslag und Heineken.

Dann beziehen wir das Haus, kochen eine Horde Nudeln mit Tomatensauce und richten uns ein. Ellie hat am meisten Platz.

Das große Mädchen schickt abends Bilder.

Erledigungen

Kurz in der Stadt: Bücherei, Drogeriemarkt und letzte Einkäufe für die Herbstferien, die heute Nachmittag starten.

Heute sind wir alle erschöpft und fertig, läuten schon um 6 den Abend ein und hängen gemeinsam kreuz und quer auf der Couch ab. Vielleicht, vielleicht tanken wir auch noch ein bisschen Miteinander, bevor wir uns für die Herbstferien trennen werden.

Sonntagsaktiv

Sonntag. Ellie und Christoph fahren zum Schwimmen, kein Bild verfügbar, da nicht gesichtslos.

Hanne bereitet eine Präsentation für den Deutsch-LK zum Thema Exilliteratur und -lyrik vor.

Am Nachmittag bricht sie zum Giro Münsterland auf. Mit einer kleinen Gruppe ihrer Stufe hilft sie im Zielbereich aus und kann so ihren Beitrag zum Füllen der Abikasse direkt abhaken.

Danach trifft sie sich mit ihrer Präsentationsgruppe. Ich arbeite.

Nebenbei rege ich mich auf, denn unsere Spülmaschine ist kaputt. Die Spülmaschine! Das ist neben der Waschmaschine quasi der SuperGAU.

Sie macht brodelnde, wütende Geräusche, sobald man sie anstellt, und zischt und blinkt unentwegt. Alles das wäre ja ertragbar, wenn sie brodelnd, wütend, zischend und blinkend wenigstens noch das Geschirr sauber machen würde, aber Pustekuchen.

Ich google. Die Blinkelichter sagen, dass der Acquastop das Problem ist, und ich finde ein Video, in dem jemand dieses Problem nicht nur hat, sondern auch vermeintlich einfach löst.

Sieht machbar aus. Optimistisch lege ich mich samt Küchenkrepp, Schraubenzieher und Eimer bäuchlings auf den Küchenboden. In Gedanken male ich ich mir schon aus, wie die Spülmaschine zufrieden gluckert und Geschirr säubert, wenn die anderen nach Hause kommen – scheitere aber schon an der Klappe, die sich einfach nicht lösen lässt. So wie im Video sieht das bei uns nämlich nicht aus, und ich habe Angst, etwas womöglich Spülmaschinenlebenswichtiges abzubrechen. Die leichte Lösung: ich schicke das Video an Christoph und arbeite weiter. Wenn er’s auch nicht schafft, müssen wir einen Menschen bezahlen, der sich das anguckt.

Samstagsaktiv

Hanne wird früh abgeholt, sie ist heute mit ihren Freundinnen wieder im Klettergarten. Den Nachmittag hat sie sich fürs Lernen freigehalten: die Erdkunde-LK-Klausur steht an.

Wo ich die vier so nebeneinander stehen sehe, ist unsere Große mit 170cm die Kleinste. Sie traut sich heute, von der höchsten Stelle angeleint auf den Waldboden zu springen. Alles davon ist krass.

Ellie und ihre Freundin haben sich die gesamte Übernachtung nur 1x blicken lassen. Erst beim Abholen wechsele ich die ersten Worte mit M, obwohl sie schon 18 Stunden bei uns war.

Christoph ist auf dem Markt und bringt Pfifferlinge für’s Abendessen mit.

Vor der Lamertikirche ist Bücherflohmarkt, wie jedes Jahr.

Straßenbeleuchtung

Heute sind die Laternen das erste Mal an, als Ellie in die Schule radelt.