Wie sie mich lieb hat

Beim Insbettbringen heute

Mama, ich hab Dich ganz zart lieb, so: und sie streichelt meine Wangen und über meine Haare

Und ich hab Dich ganz fest lieb, so: und sie schlingt ihre Arme um meinen Hals und drückt

Und ich hab Dich so lieb, wie man sich lieb hat, wenn man ganz verliebt ist!

Ich hab Dich auch so lieb, Pölle!

Wochenendimpressionen

Spielplatz

Obstspieße

Wochenenden mit Hanne sind harmonisch und schön, dieses war keine Ausnahme. Auch, wenn sie noch ein bisschen schlapp ist und hin und wieder über Ohrenschmerzen klagt. Abends bekommt sie grundsätzlich den für sie sehr ekeligen Fiebersaft, den sie mit Todesverachtung mutig herunterstürzt.

Ich hab geträumt, dass das Baby ein Junge wird. Den ganzen Tag schon bin ich deswegen durcheinander und meine völlige Selbstverständlichkeit, mit der ich in mich hineinhören kann und bislang seit der 14. Woche immer wusste, dass es ein Mädchen wird, ist heute dahin. Vielleicht klappte es auch nicht, weil ich den ganzen Tag gut zu tun hatte und/oder müde war. Das wirft mich ein bisschen aus der Bahn, hoffentlich geht es morgen besser. Ich bin eigentlich während beider Schwangerschaften bislang sehr in Einklang mit mir und höre auf das, was mein Körper mir sagt. Es ist zwar nicht sonderlich beunruhigend, aber sehr seltsam, dass es heute so gar nicht funktioniert.

Der nächste Ultraschall ist Anfang Mai, dann höre ich eine weitere fundierte Meinung. Baby tobt und turnt jedenfalls kräftig!

Lieblingstag

Freitags geht Hanne sehr gerne in den Kindergarten. Das hat rein gar nichts mit dem darauf folgenden Wochenende zu tun, sondern damit, dass Freitag Nachmittag immer Disco ist. Manchmal mit reiner „Kindermusik“ (Pippi Langstrumpf, Detlev Jöcker, Rolf Zuckowski, Schlümpfe etc) und manchmal auch mit englischer Musik. Hanne erzählt gerne, welche Lieder gespielt worden sind. „All Summer long, was Mama so gerne hört“ und „Opas Lieblingslied Sweet about me“ von Gabriella Cilmi und Coldplay und was nicht noch alles. Freitags darf man im Kindergarten erst ab halb 4 auftauchen, um sie abzuholen, und Freitag ist auch der Tag, an dem sie unbedingt einen Rock anziehen muss, der fliegt. Freitag ist ebenfalls der Tag, an dem sie sich morgen schon Gedanken über ihr Schuhwerk macht, damit sie gut tanzen kann. Freitag ist ihr absoluter Lieblingstag im Kindergarten.

Tanzschuhe

Im Westen nichts Neues

Ruhig ist es hier, da Hanne seit 2 Tagen krank ist. Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, dazu ist sie noch schlapp und schmusig, hat keinen Appetit. Wir basteln viel Lego, spielen mit Barbie oder gehen spazieren, während sie im Kinderwagen sitzt und sich fahren lässt. Ich mag nicht, wenn sie krank ist, aber ich liebe es, wenn sie schmusig ist. Eigentlich mag sie das ja gar nicht so – anfassen, kuscheln, drücken, umarmen geht ohnehin fast nur mit Mama und Papa, und auch dann nicht exzessiv. Aber wenn es ihr nicht gut geht, dann klettert sie auf meinen Schoß, schmust ihre Nase an meinen Hals und atmet mich ein, während ich an ihren Haaren rieche und sie ihre Arme um mich schlingt. Und dann sitzt sie ganz zufrieden da. Das sind immer ganz besonders schöne Momente für mich, allerdings weiß ich ja, dass sie nur auf solche Ideen kommt, wenn sie kränkelt.

Heute ging es ihr aber wieder so gut, dass sie morgen zumindest den Vormittag über in den Kindergarten gehen kann. Bei dem schönen Wetter wird es bestimmt super dort – die Kombination aus Sandkasten und Gartenschlauch mit frei verfügbarem Wasser zieht die Kinder magisch an. Heute Nachmittag hatten wir uns mal wieder auf dem Flugzeugspielplatz mit Nele und Faru verabredet. Um 6 waren wir zu Hause, um 7 war sie gebadet, satt und auf dem Weg ins Bett. Fast schon alleine, weil wir nicht schnell genug nachkamen. Wenn sie müde ist, dann will sie eben auch sofort schlafen gehen. Richtig so, Pölle!

blauer Himmel

Allein, allein

Hanne hat sich gestern entschieden, bis zum Wochenende in S. zu bleiben. Christoph und ich müssen allerdings beide arbeiten / zur Uni, daher sind wir alleine nach Hause gefahren. Ohne Kind, habe ich festgestellt, guckt man abends übrigens auch kein Sandmännchen.

Hier noch ein paar Bilder von den letzten Urlaubstagen mit 2x Oma und Opa und uns 3 1/2:

Zweiter Osterurlaubstag in S.

Schon wieder ein Sonnentag, schon wieder fast nur Bilder – es gibt einfach so viel zu tun!

Osterspaziergang am Vormittag

neue Stifte ausprobieren

und natürlich weitere Ostereier dekorieren, denn morgen kommen auch Oma und Opa aus G!

Schön heute

  1. Im Westfalenstoff-Lagerraum zwischen den hohen Regalen herumschnösen. Sie hat ungefähr 10,000 Bücher gesehen, die sie, seufz, unbedingt lesen will (Ich muss uns endlich mal einen Bücherei-Jahresausweis besorgen)
  2. Obwohl sie mehr als 2 Stunden in den Wartezimmern zweier Ärzte warten musste, war sie sehr geduldig
  3. Beim Hochhalten einer Blätterkrokant-Tüte im Aldi: „Mama! Die MÜSSEN wir für Papa mitnehmen, der findet die SO lecker!“ Ich liebe, wie sie an andere denkt und sich so etwas merken kann
  4. Ihre Überlegung, dass mehr Kinder auch mehr Liebe heißt. Mehr Liebe für alle von allen in der Familie, und sicherlich sieht das Ella auch so?
  5. Ihre Wortgewandtheit: „Manche finden es auch erstaunlich, dass ihre Eltern noch gar nicht mit ihnen im Lilifee-Film waren.“ Große grüne Augen, zur Seite geneigter Kopf

flugzeug