Nettebad und Ikea

Es ist schon fast eine Tradition, dass Christoph und Ellie samstags schwimmen gehen. Heute haben Hanne und ich uns angeschlossen, denn wir wollten erst ins Nettebad nach Osnabrück und schließlich bei Ikea (Nach)Mittagessen und schnösen.

Natürlich kann man nicht „einfach so“ bei Ikea schnösen ohne auch etwas zu kaufen.

Auch, wenn wir ein bisschen umdisponieren mussten.

Das Gästezimmer, endlich (so gut wie) fertig

Nachdem Hanne und ich die orangene Wand in ihrem alten Zimmer, das das neue Gästezimmer werden wird, schon weiß gestrichen hatten, habe ich mir den heutigen Samstag freigehalten um mit dem Zimmer fertig zu werden. Sollte uns überraschend jemand über Nacht besuchen wollen, wären wir dann immerhin einigermaßen gerüstet. Zusätzlich kommt dadurch im oberen Stockwerk kommt ein bisschen Ruhe und Ordnung in das Chaos, das durch einen Umbau verursacht wird: die Matratzen und Bett-Teile stellen nicht mehr den Flur und Christophs Arbeitszimmer voll.

Ich schmiere die Löcher in der hellblauen Wand zu, streiche zweimal drüber, mache sauber, baue mit Christophs Hilfe das Bett auf und feuere ihn an, als er die Lampe auswechselt.

Hannes alter Kleiderschrank bleibt stehen. Sie hatte die Türen damals rot und gelb gestrichen, was uns aber nicht so gut gefiel. Kurzerhand haben wir eine alte Tapete zugeschnitten, mit Sprühkleber angeklebt und den Rand mit schwarzem Edding abgesetzt.

Zeugnisessen

Traditionell feiern wir das Ende eines jeden Halbjahrs beim gemeinsamen Mittagessen. In diesem Halbjahr ist das Zeugnis von Ellie, die sich damit in der weiterführende Schule „bewirbt“, natürlich ein besonders wichtiges.

Wie gewohnt bekam sie als Viertklässlerin ihr Zeugnis früher als der Rest (und war genauso stolz wie Hanne damals), aber mit dem gemeinsamen Mittagessen haben wir gewartet, bis auch Hanne ihres hatte. Nur eines hätte zum Glück gefehlt: dass statt einem Wochenende jetzt Zeugnisferien folgen würden.

Wenn man sich im 4-Jahres-Rhythmus überlegt, dass das kleine Mädchen dann mit ihrem Zeugnis aus Klasse 8 da sitzt und gleichzeitig das große Mädchen dann schon das letzte Zeugnis aus Klasse 12 mit diesem Essen feiert… ich kann’s kaum glauben.

(Letztes Jahr gab es Schnee.)

Nach dem Essen trennen sich unsere Wege wieder: Hanne zur Musikschule, der Liebste zurück zum Büro und Ellie zu ihrer Freundin zum Da-Schlafen.

Flammi, der lebensgroße Kuschelfreund, muss auch mit.

Couch Concert

Heute Abend war ich mit 2 Freundinnen draußen, unterwegs, an einem ganz normalen Montag. Die Konzertkarten für Kim Janssen und Band in der Pension Schmidt waren ein guter Vorwand, erst gemeinsam essen zu gehen und dann zur Pension rüberzuschlendern, denn wir kannten weder die Lieder noch den Menschen selbst.


Dass man sich, während der da auf der Bühne sich die Seele aus dem Leib singt, gemütlich in Sessel und Sofas schmiegen und Alkohol trinken kann, ist für eine interaktive, lebhafte Atmosphäre nicht grade förderlich: selten habe ich ein so passives Publikum erlebt. Und ich stehe montags als Alleinunterhalter um 8 Uhr früh vor einer Horde Teenager. Aber der Band hat es anscheinend/scheinbar nicht viel ausgemacht – oder sie waren zu höflich, um sich darüber zu ärgern.

Sehr spät saßen wir auf den Leezen und rollerten heim. Bemützt, beschalt, bereit für einen weiteren Abend wie diesen.

Wie immer

Es fing gar nicht so schlecht an, aber am Ende hatte ich doch wieder verloren.

Schnee-Weiß

Ellies Schneeengel auf der Terrasse

Hanne und ich streichen in ihrem alten Zimmer die orangene Wand weiß. Die hellblaue wird nach ein paar Ausbesserungsarbeiten und einem neuen Anstrich so bleiben.

Wir werden das Zimmer nächstes Wochenende für Gäste soweit fertig haben, dass das Bett drinsteht und man schlafen kann.

Christoph und Ellie sind zusammen ins Schwimmbad gefahren. Als Hanne und ich wieder runterkommen, können wir den dicken Schneeflocken zugucken, die in den Garten fallen.

Abends kochen wir gemeinsam und finden es einfach großartig, dass Wochenende ist.

Innenstadt

Meine Arbeit bringt mich aktuell nicht mehr nach Münster rein, und dass das schade ist, fiel mir heute auf, als ich entspannt durch Münsters Gute Stube, den Prinzipalmarkt, radelte. (So entspannt man auf Kopfsteinpflaster halt radeln kann.)

Andere Leute fotografieren ihre Kinder oder den Hund, ich die Leeze.

Wolbecker Tiergarten

Der Name ist irreführend; der Tiergarten in Wolbeck ist „nur“ ein Naturschutz-Forst, aber heute unsere Anlaufstelle für einen kurzen Spaziergang. Wir waren noch nie da und mussten bei diesem Wetter dringend mal raus, bevor Ella am Montag in der Grundschule beim Morgenkreis nichts zu erzählen hat außer „rumgelungert und Filme geguckt“.

Hanne, die nach einer Übernachtungsverabredung und der Trilogie vom High School Musical etwas übermüdet war, raffte sich trotzdem auf und kam mit uns.

Suchbild: Hanne steht neben Ella!

Wir haben eine kalte, aber entspannte Runde gedreht, Steine und Stöcke ins Wasser geschmissen, Pfützen eisfrei geknirscht – und fuhren wieder heim.

Das neue Zimmer

Die letzten Tage haben wir alle gemeinsam intensiv und zügig an Hannes Umzug in das ehemalige Elternschlafzimmer mitgearbeitet. Das Ergebnis ist absolut überzeugend und das große Mädchen sehr froh.

Die Schritte im Einzelnen:

Christoph hat das Loch in der Wand zugeschmiert.

Wir haben den Boden freigelegt und uns überlegt, was wir damit anstellen sollen, entschieden uns aber relativ schnell gegen ein Abschleifen und für OBS Platten.

Die Wände und der Rolladenkasten mussten weiß nachgestrichen und die Ecken mit Acryl ausgestrichen werden.

Nach dem Trocknen haben wir grüne Farbe besorgt; in der Ecke wird ein ca. 2 Meter hohes Dreieck Hannes Bett einrahmen.

Am nächsten Nachmittag haben wir alle gemeinsam den Boden geschnitten und gelegt. Die OSB Platten sind 2 Meter lang und 40 cm breit und werden mit Nut und Feder aneinandergefügt.

Zufrieden mit dem Ergebnis haben wir am nächsten Tag alles abgeschliffen und danach mit Fußbodenlack versiegelt.

Der letzte Schritt war das Anbringen von weißen Ornamentfußleisten, das Hanne und Christoph bis spät abends beschäftigte, und dann konnte das Zimmer endlich eingeräumt werden.

Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist ihr Kronleuchter, den Hanne liebt, seit sie 4 Jahre alt ist.

Alles muss raus

Schon seit einiger Zeit schlafen wir Eltern unten im „Gästezimmer“, laufen nach oben, um Kleidung zu holen und lagern schon einiges im Gästezimmer. Die Wäsche findet den Weg die Treppe hoch gar nicht mehr, bevor sie wieder angezogen wird und zurück in den Wäschezyklus kommt, der im Keller endet und startet und endet.

Heute, am letzten Feriensonntag, haben wir den Umzug komplett vorgenommen. Hanne hat Betten auseinander- und wieder zusammengeschraubt, wir haben Lattenroste, Matratzen und den Kleiderschrank-Inhalt runtergetragen und uns unten schön eingerichtet.

Natürlich muss Hanne in ihrem zukünftigen Zimmer noch streichen, ein Loch in der Wand zum Badezimmer hin wird der Liebste ihr zuschmieren … und dann gibt es ja noch den alten Boden. Den wollten wir sicherlich nicht drinlassen: schon beim Einzug wussten wir, dass das Zimmer so nur eine Zwischenlösung sein würde. Es ist weder komplett gestrichen noch gibt es einen Boden, der gefällt, noch Fußleisten – all das wird sich jetzt ändern. Wie immer bei diesem alten Haus ist es für uns überraschend, was sich hinter Vertäfelungen, hinter Tapeten oder unter Fliesen befindet.

Hier war es erstmal ein weiterer Boden.

… und unter dem dann schließlich die ursprünglichen Bodendielen, die im gesamten Obergeschoss zu finden sind.

Irgendwas hat sich in Zimmermitte mit dem Boden assimiliert, vielleicht Linoleumfliesen in Teppichoptik.

Als nächstes geht’s an Streichen und den Boden, aber nicht mehr heute. Heute machen wir nur noch einen Plan für die nächsten Schritte.