Der Wersewohnwagen

Noch habe ich montags frei. Beste Voraussetzungen, bei diesem Wetter das erste Mal den Wersewohnwagen zu besuchen.

Ja, doch, da kann man es mehr als gut aushalten!

Zuhause ernte ich. Die Zucchini ist wohl fertig.

Sehr beschäftigt

Hausaufgaben, 1x in der Küche und 1x auf der Couch.

Draußen taumeln die Bienen wonnig von Blüte zu Blüte und die Zucchini hat Großes vor.

Nimmerland, Froyo, Garten

Nichts hatte mich darauf vorbereitet, mit Kindern über 8 nochmal ins Indoorspielezentrum zu kommen, aber Ellie und ihre beste Freundin waren nostalgisch und hochmotiviert, und ich hatte angeboten zu fahren. Zu fahren. Nicht, dazubleiben, aber Kinder dürfen nicht ohne Begleitperson da sein (und Menschen über 18 nicht ohne Kind).

Frisch getestet und mit viel Wasser und Proviant ausgestattet holen wir M um halb 10 ab, sind um 10 da, bekommen einen Tisch zugewiesen. Die beiden zogen die Schuhe aus und weg waren sie.

Bis wir um 17h gefahren sind, habe ich 1,5 Bücher ausgelesen, meine noise canceling Kopfhörer mit Podcasts lehrgehört, eine Zeitschrift durchblättert und mich darüber gefreut, dass ich mit niemandem ins Bällebad musste. Die beiden Mädchen waren insgesamt nur knapp 20 Minuten bei mir und sonst immer unterwegs und von Besuch zu Besuch schwitziger und durstiger.

In der Zwischenzeit malt Hanne die Ersatztasse nochmal nach und backt sie im Ofen auf. Durch’s Spülen ist sie schon ziemlich abgewaschen.

Danach radelt sie in die Stadt und trifft sich mit Freund:innen beim Froyoladen, lange Schlange inklusive.

Und während ich nur rumsitze, schickt der Weltbeste ein Beweisfoto seines gartenarbeitverschwitzten Tshirts.

Abends ist Hanne woanders, ich bei den besten Fastnachbarn, Christoph und Ellie machen sich einen schönen Abend (jedenfalls bis sie auf der Couch einschläft).

Freitag

Freitag, und noch gar nicht so müde wie normalerweise. Bei mir hängt das klar damit zusammen, dass ich erst langsam wieder anfange zu arbeiten und aktuell wenig Zeitdruck habe außer dem, den ich mir selber mache. Die Videokonferenzen halten sich noch schwer in Grenzen und die, die ich habe, sind unterhaltsam, positiv und mit Menschen, deren Gesichter ich gerne wieder sehe.

Gartenernte zum Abendessen.

Am Abend haben Ellie und ich wegen eines Termins morgen einen Schnelltest gebucht und radeln kurz hin. Ich bin zwar vollständig geimpft, aber bevor ich mich in eine Menschenmenge schmeiße, ist es ein beruhigendes Gefühl einen negativen Test vorweisen zu können.

Freizeitpark am Schloss und MicroMacro

Statt des Sommersends findet zur Zeit auf dem Schlossplatz ein Freizeitpark statt. Der Eintritt kostet 1€, außerdem muss man einen aktuellen negativen Bürgertest vorweisen. Die Tests kann man in Zelten direkt vor dem Eingang machen lassen.

Hanne ist mittags mit einer Freundin verabredet und berichtet, dass die Fahrgeschäfte überwiegend etwas günstiger sind als auf dem Send.

Danach spielen wir MicroMacro in der Küche. Das haben wir uns gestern mitgebracht. Die Idee ist witzig und innovativ und unterhält für einen Abend, aber durch die 16 Fälle, die man zu bearbeiten hat, ist es ein leider wenig langlebiges Spiel.

Sind die Fälle gelöst, tragen wir das Spiel gerne zurück zur Bücherei.

Die Spinnen, die die Mädchen zur Markierung verwenden, sind schon lange bei uns.

Ernte: Zum Abendessen gibt’s wohl Was-mit-Zucchini.

Am heutigen Dienstag

Ellas 24-Stunden Experiment: Was passiert wohl mit dem Zettel der Kidical Mass Menschen, den man unter die Scheibenwischer ungünstig geparkter Autos im öffentlichen Raum klemmen kann, falls es regnet?

Antwort: Nichts, nicht mal nach mehr als einem Tag Dauernässe. Trocknet danach einfach wieder und sieht fast aus wie neu, nur ein bisschen geknitterter. Gut.

Anderswo: Hanne radelt in der Mittagspause mit Freundinnen zum Chinesen.

Der Garten strengt sich an.

Abends gibt’s Tomate Mozzarella Brasilikum (sagt Ella schon lange nicht mehr, wir anderen dafür umso lieber).

Deutschland – Portugal

Deutschland spielt, und wir bauen Grill und TV auf. Mit einer illustren Menschen-Mischung aus noch nicht (Kinder), einmal oder schon zweimal geimpft stellt sich so ein kleines bisschen Euphorie ein.

Mit achselzuckender Gelassenheit wird sich noch einmal durchgetestet, die Mädchen sind natürlich am routiniertesten.

Wir grillen und gucken mit Abstand. Es ist etwas unaufgeregt: wir streamen und sind bei den Toren mit dem Jubel ziemlich genau 35 Sekunden hinter unseren Nachbarn dran).

Wir sitzen in Teilen noch lange auf der Terrasse. Sehr, sehr schön, das.

Endlich

Ein Mitglied der Freundinnentruppe ist nach einem Jahr Nebraska wieder zurück in Deutschland und aus der Quarantäne entlassen. Die Mädchen feiern, lachen, quatschen und zelten bei uns.

Frisch gewaschen und unterwegs

Fofo müsste mal gewaschen werden, findet das kleine Mädchen, und fragt morgens, ob ich das schon am Vormittag machen könnte, damit er abends trocken genug ist um wieder mit ins Bett zu dürfen. Ich mache das zwischen zwei Kursen.

Fofo badet.

Fofo trocknet in der Sonne.

Wie bei allen Lieblingskuscheltieren sieht man auch Fofo sein Alter am Grad der Abgeschmustheit des Fells an.

Update des Wunders von Kelvedon:

Das Lilane blüht prächtig weiter.

Der Tag ist proppevoll und doch passiert nichts Berichtenswertes.

Abends ist der Beste aller Ehemänner unterwegs: Das montägliche Kneipenquiz vor Ort startet in kleinerer Runde. Ein Scheibchen Normalität.

Abends ist Fofo trocken genug, riecht aber nicht nach Fofo, sondern sauber und fremd. Das wird ihm sicher schnell weggeschmust.

Linde Luft

Schon beim Verabschieden am Morgen ist es warm und mild. Ellie sammelt weiter fleißig Kilometer für’s Stadtradeln; der Schulweg bringt leider insgesamt nur etwas über +3km/Tag.

Wenig später stehe ich mit meinem Kaffee im Garten, quasi Bildschirmpause mit Morgentautreten.

Der Walnussbaum ist erstaunlich gewachsen.

Die Mädchen kommen nach der Schule direkt durch die Garage in den Garten.

Abendessen und Sommerferienplanung.