erlebt

Good trip home!

Wir hatten von Freitag bis Montag gebucht und konnten den Tag daher entspannt ausnutzen. Morgen geht in NRW die Schule wieder los; für Hanne sogar nach 3 Wochen Ausschlafen und Freizeit.

Ella wollte nochmal ins Spieleland und wir alle nochmal ins  Schwimmbad. Während Christoph mit Ella loszog, packten Hanne und ich unsere Sachen zusammen. Um 14h waren wir im Schwimmbad. Ein letztes Mal probierten wir alle Rutschen aus (außer Pronto, dieser superschnellen Röhrenrutsche.. nein danke).

Das Bild, wie die beiden Mädchen vor mir, nebeneinander sitzend, beide im schwarzen Badeanzug, die Arme umeinander gelegt, die Wildwasserrutsche angehen, ist eines, das mir im Kopf bleiben wird.

Danke, das war schön, und wir kommen ganz sicher nochmal wieder!

Bombo

Am Samstag haben wir viel gemacht. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es erstmal zum Bounzen im Indoor-Spielehaus; unsere Springzeit begann um 12h. 20 Minuten Hüpfen sind ganz schön anstrengend!

Um 14 Uhr hatten Hanne und Christoph Bogenschießen gebucht.

In dieser Zeit war ich mit Ella im Spielehaus.

Als die beiden Bogenschieß-Wettbewerbssieger hüpfenden Schrittes zu uns kamen, haben wir noch ein bisschen Airhockey gespielt,

bei einbrechender Dunkelheit unseren Gratis-Apfelkuchen abgeholt

und ihn beim Risikospiel gegessen. Hanne hat gewonnen.

Am Abend sind Hanne, Christoph und ich mutig in den großen Trichter gestiegen: Bombo. Wir blieben bis zum Swimming in the Dark, als die Unterwasserlichter an- und die Oberlichter ausgeschaltet wurden.

 

 

 

Wildwasserbahn

Unser letztes Ferienwochenende haben wir im Hof Van Saksen verbracht, knapp 2 Autostunden von Münster entfernt. In den Osterferien 2016 waren wir zum ersten Mal dort, ein Jahr später erneut, und nun zum zweiten Mal in 2017.

Der Unterschied: Dieses Mal waren wir nur zu viert dort und haben einander Zeit miteinander geschenkt. Das fing schon damit an, dass wir auf der Hinfahrt beschlossen haben, das Handy nur für Photos und abends im Bett als Lesefreund zu nutzen, es tagsüber aber konsequent zur Seite zu legen.

Nach dem Einchecken an der Rezeption am See

und Ankommen/Auspacken in Haus 311 haben wir erstmal eine Runde durch den Park gedreht,

zu Abend gegessen, gespielt, haben die Tasche gepackt

und sind durch die Lichterallee zum Schwimmbad gegangen.

Das Schimmbad, ach das Schwimmbad!Im Gegensatz zu den beiden Osterferienbesuchen war das Wasser jetzt im Herbst in jedem. einzelnen. becken. großartig warm, was Ella und mir sehr gefallen hat. Heute rutschten Christoph und Hanne die 2-Personen Reifenrutsche Intenso.

Wir blieben, bis das Schwimmbad um 21h zumachte, packten uns warm ein und gingen durch die Lichter zurück zum Haus.

Minigolf an der Pleistermühle

Die Wolken sahen aus als könnten sie sich nicht entscheiden, aber der Regenradar war sich sicher: es bleibt trocken.

Nach dem Mittagessen radelten wir daher gut 6km zur Pleistermühle für eine Runde Minigolf.

Unser Weg führt uns am Kanal entlang und über die Umgehungsstraße.

Die Blätter verfärben sich schon.

An der Pleistermühle angekommen, entdeckt Ella das Haus, in dem sie später mal wohnen möchte:

Der Regenradar behielt recht: trotz grauer Wolken gab es keinen Regen und immer wieder zeigte sich die Sonne.

Danach brauchten wir vor der Heimfahrt erst noch eine Bratwurst.

Wir sahen uns den Kanuverleih an der Werse an

und haben wieder mal beschlossen, dass wir uns auch mal ein Kanu leihen wollen. Für heute aber waren wir mit unserer Nachmittagsgestaltung alle 4 sehr zufrieden.

 

Maria Laach

Gestern habe ich die Mädchen für die letzte Ferienwoche zu meinen Eltern gebracht; heute schon brechen die 4 gemeinsam zur Mosel auf. Hanne freut sich auf das Übernachten im Hotel, Ella freut sich darüber, nicht alleine schlafen zu müssen. Auf der Hinfahrt machen sie bei Maria Laach Halt und Hanne schickt Photos:

Kattegat 10

Die Mädchen hatten sich sehr dringend gewünscht, dieses Jahr nochmal ins Djurs Sommerland zu fahren: Vor zwei Jahren waren wir schon mal da, allerdings während der dänischen Sommerferien – und es war die Hölle los: 1 Stunde anstehen für 45 Sekunden Achterbahnspaß. Gefühlt. Entsprechend zögernd taten Christoph und ich unserer Vorfreude kund, wollten den Mädchen den Tag im Sommerland aber sehr gerne ermöglichen. Der Wecker klingelte um 7:10, eine Stunde später saßen wir im Auto. Die Mädchen beschwerten sich fast gar nicht über die fast anderthalbstündige Fahrt – und als wir um kurz vor halb 10h da waren – der Park sollte um 10h öffnen – konnten wir gar nicht fassen, wie wenige Autos außer uns auf dem Parkplatz standen.

Beim Eingang standen mehr Angestellte als Gäste herum, ein gutes Zeichen.

Als wir um 10h in den Park durften, liefen die anderen Gäste zu den atemberaubenden Sachen, wir aber zur „Fuchsbahn“, die vor 2 Jahren Ellies erste Achterbahn war, bis sie aus technischen Gründen pausieren musste. Niemand stand an, die Bahn fuhr nicht, und auf unsere Frage, wann die Achterbahn aufmachen würde, sagte der freundliche alte Mann „nu!“ und hakte das Wartegitter auf.

Die ersten Male fuhr die Bahn nur für und mit uns, dann wollten wir weiter. Rechts kein Mensch im Park, links kein Mensch im Park.

Bei der nächsten Attraktion waren wir auch die ersten, die Krake startete für uns.

Danach hatten Hanne und ich erstmal einen nassen Hintern; die Figuren am Rand spritzen Wasser. Die beste Voraussetzung, um als nächstes die Wasserachterbahn anzugehen! Wo war die nochmal?

Auf dem Weg kamen wir an den grausamen, wirbelnden Kochtöpfen vorbei. Die wurden, oh Wunder, für uns angeschmissen. Danach war Hanne und mir erstmal so übel, dass wir eine etwas gradlinigere Bahn suchten: Die große Wasserachterbahn; Ella war aufgeregt, durfte aber hinter Hanne und vor mir sitzen und war stolz wie Bolle.

Danach waren wir alle mehr oder weniger überall nass.

Kurze Lagebesprechung, während einzelne Schuhe und Socken trockneten.  Auf ins Bananenboot. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir weder irgendwo angestanden, noch mehr als 10 andere Parkgäste gesehen, gingen aber davon aus, dass sich die Lage zum Nachmittag sicherlich ändern würde.  

Den ganzen Tag lang hieß es auf allen Anzeigetafeln: „Ventetid 0-5 Minuten“.

Die wirklich einzige Anstehzeit gab es für Christoph und Hanne bei der Wasserrutsche „Black Hole“, weil das Mädel vor ihnen Probleme mit ihrem Reifen hatte. Ella und ich waren da schon wieder unter der Dusche. 18 Grad kaltes Wasser ist einfach nicht so unseres.

Bei vielen Achterbahnen konnten wir einfach sitzenbleiben, weil hinter uns entweder gar niemand kam, oder so wenige Menschen, dass die Bahnen oder Gondeln problemlos weiter aufgefüllt werden konnten.

Um kurz vor 5, als wir wirklich schon alles befahren und erlebt hatten, was wir uns trauten, machten wir einen Abstecher zur Minigolfbahn (die Dänen sind leicht verrückt, was Minigolf angeht: In jedem kleinen Dorf gibt es entweder eine Mingolfbahn oder einen Trampolinblob, in den meisten aber beides).

Zum Abschied um halb 6 fuhren wir zuammen noch ein aller, aller, wirklich allerletztes Mal die Fuchsbahn, und Ella traute sich endlich, mit Hanne neben sich zu fahren.

 

 

 

Ich bin Dein Vater-Tag

Zum Vatertag verabredete sich Christoph in diesem Jahr nicht nach Ibbenbüren, sondern bereitete für sich und 3 Freunde eine ca. 40 Kilometer lange Strecke durchs Münsterland vor – Start und Endpunkt war unser Garten, in dem sich über den Nachmittag viele nette Menschen versammelten. Ab und an bekamen wir stimmungsvolle Bilder von der Strecke: Das Wetter war wirklich phänomenal.

An der alten Kanalüberführung:

Die alte Mühle beim Gut Havichhorst:

Währenddessen haben wir uns im Garten auf den Grillabend vorbereitet.

Vom heißen Nachmittag an bis in den Abend saßen wir im Garten. Ella bekam Übernachtungsbesuch von einer Klassenkameradin und verschwand in ihr Zimmer, Hanne blieb bei uns Großen – auf der Schwelle zwischen Kind und Teenager.

Manege frei!

Das Zirkusprojekt, das alle 4 Jahre in der Grundschule auftaucht, ist professioneller geworden: Mussten wir bei Hanne noch selber Katzenohren basteln, um das Seiltänzerkostüm zu komplettieren, bekamen die Kinder dieses Mal Elfen-Röcke ausgehändig und wurden toll geschminkt und frisiert.

Schön zu sehen, dass der Zirkus trotz aller Professionalität – und Routine, jede Woche eine frische Grundschule, jede Woche hunderte Kinder, die mehr oder weniger dafür geschaffen sind, in der Manege zu stehen – empathisch, rücksichtsvoll und achtsam arbeiten.

Christoph brachte Ellie um 9h30 in die Schule und kam für einen Kaffee zurück, bis wir uns zum Einlass um 10h30 auf den Weg machen konnten.

Ellas Freundin Paula, obenauf.

Hanne hat nun insgesamt 1x mitgemacht und 2x zugeschaut. Das erste Mal, 2009, war Nele in der Grundschule und trat mit der Trampolingruppe auf. Hanne und ich waren zum Zuschauen und anfeuern dabei, aber als der Clown seine Nummer brachte, musste ich mit ihr das Zelt verlassen: Während es alle andere witzig fanden und das gesamte Zelt lachte, konnte Hanne es partout nicht aushalten, dass die Kinderclowns trotz des klaren, wiederholten, irgendwann gespielt ärgerlichen   Neins   immer wieder hinterrücks an den Hosenträgern des großen Clowns zogen. Hanne sagt, dass seien Christoph und ich schuld: wir haben ihr ja schließlich beigebracht, dass Nein Nein heißt und einen zu respektierende Grenze aufweist.

Ella hat den Rest des Tages weder ihre weiße Kluft ausgezogen noch die Elfenschminke abgewaschen und war selig. Der Glitzer von Haut und Haaren wird uns erfahrungsgemäß noch einige Wochen überall im Haus an den Zirkus Casselly erinnern, ganz zu schweigen von der spannenden Erfahrung.