Dancing Nancies

Am Morgen drückten mich meine 3 Liebsten und wünschten mir einen schönen Konzertabend. Ellie sagte noch, wie sehr sie sich für mich freut. Eventuell war ich die letzten Tage ein kleines bisschen aufgekratzt, aber wenn man bedenkt wie selten die Dave Matthews Band nach Europa kommt und ich das letzte Mal 2001 Tickets hatte, wer kann es mir verübeln? Meine 3 sicher nicht.

Die Arbeit hatte heute ich so gelegt, dass ich schon um 12 Uhr frei hatte und eine halbe Stunde später mit gepackter Tasche und einem Bauch voller kribbelnder Vorfreude bei der weltbesten Fastnachbarin vorfuhr, um sie ins Auto springen zu lassen und gemeinsam nach Düsseldorf zu fahren.

Nach dem Einchecken im Hotel, das in keiner „guten Gegend“, aber 15 entspannte Gehminuten von der Mitsubishi Electric Halle liegt, würde uns eh nicht lange sehen

Das Lifestyle ihr Foten! SWAG

und punktete mit Sambatreppe.

Wir stellten unsere Sachen ab und suchten uns ein freundliches, leckeres griechisches Restaurant, warteten auf den dritten im Bunde und verbrachten den Nachmittag da.

Um 18 Uhr stellten wir uns in die bis dahin noch kurze Reihe, unterhielten uns mit den Menschen um uns herum und freuten uns kollektiv, dass es zwar ganz schön kalt und windig war, aber immerhin nicht regnete. Ab und an schmissen wir Blicke nach hinten, sahen die Menschenmassen und freuten uns über unsere Strategie.

Um 19 Uhr öffneten sich die Türen. Nach Taschen- und Körperkontrolle, Garderobe und Fantshirt-Kauf waren wir angekommen in Reihe 4 im ausverkauften Saal.

Nachdem der obligatorische große Mensch, den ich üblicherweise vor mir stehen habe, um 8 nach 8 auch endlich angekommen war, ging es um 10 nach 8 los – und wie das losging!

Ohne Pause, aber mit Zugabe lieferte die Dave Matthews Band zweieinhalb Stunden lang ein fulminantes, mitreißendes, in jeder Hinsicht bombastisches und unvergessliches Konzert, mit Menschen, die auf der Bühne so viel Spaß hatten wie die 7200 Menschen, die davor standen.

(Dave und Tim 2017 in Köln waren anders, aber beide Konzerte absolut sensationell.)

Familientradition

Wenn man schon zum vierten Mal den selben Park ansteuert, dann ist das nicht nur ein großes Kompliment, es hat auch was von Tradition und Wohlfühlcharakter.

Letztes Jahr (irgendwann zwischen der Wildwasserbahn und Bombo) hatten wir den Mädchen versprochen, auch in diesem Jahr wieder für ein Wochenende in den Hof van Saksen zu fahren. Es musste auch wieder nach den Herbstferien sein, denn dann ist das Wasser im Schwimmbad dort herrlich warm und ich jammere nicht nur nicht nach 15 Minuten über die Frostbeulen, die ich mir zu holen drohe, sondern bleibe klaglos stundenlang dort.

Das Jahr war voll, die Arbeit überbordend, die Termine nahmen kein Ende und ich vermute beide Mädchen hatten schon Angst, dass es nichts mehr werden würde, doch im 1. Türchen fanden beide einen Gutschein für unser Familienwochenende.

Freitagabend nach Schule, Klavier und Arbeit setzen wir uns für unsere Verhältnisse sehr flott in Gang und waren um kurz vor 6 im Hof. Da wir vorher schon online haben einchecken können, ging es an der Rezeption sehr schnell und bald waren wir im Haus.

Da es fast keinen finanziellen Unterschied gab, entschieden wir uns für ein Haus mit 3 Schlafzimmern, so dass das Teenagermädchen ein eigenes Zimmer hat haben können. Für die Schlaf-, Aufwach- und Lesegewohnheiten ist das deutlich entspannter.

Ella hatte dafür ihren Flamingo dabei.

Den Rest des Wochenendes verbrachten wir im Wasser oder auf der Rutsche, beim Bouncen, beim Ausflug zu HEMA oder am Tisch beim Spielen.

Exit – Das mysteriöse Museum
Wir versuchen die Niederlande vor dem Hochwasser zu retten: Pandemic – Steigende Flut
Maus und Mystik – Trauer und Erinnerung

Als wir am Sonntagmorgen aus dem Fenster schauten, sahen wir puderbedeckte Wiesen!

Da das Wochenendpaket immer bis Montagfrüh gebucht wird, konnten wir den Sonntag noch entspannt ausnutzen. Wir packten am Nachmittag das Auto, zogen uns unsere Badesachen und bequeme Klamotten drüber und fuhren zum Schwimmbad, damit wir direkt nach dem Schwimmen zurück nach Münster fahren konnten.

Um 17:02 ließen wir das Auto an und konnten auf ein entspanntes, nasses, spaßiges Wochenende zurückblicken. Ich habe nach Jahren einen Unterwassersalto gemacht (absichtlich) und Ella ist immer noch nicht auf eine der großen Rutschen mitgegangen, aber sie glitscht die Wildwasserbahn vorwärts, rückwärts, seitwärts, unter Wasser und über Wasser herunter: immer vorneweg mit ihrer großen Schwester, Hand in Hand.

Und Christoph und ich haben die beiden ziehen lassen, auch Hand in Hand.

Salzburger Land 2

Die Gondel, die wir von unserer Ferienwohnung aus sehen, lockt Hanne gewaltig, seit wir gestern angekommen sind – vor allem, weil sie mit einer Gondel zwar schon über den Rhein, aber noch nie einen Berg hoch transportiert wurde. Heute Vormittag war es regnerisch und Menschen aus Münster schickten mir blauer-Himmel-Beweisfotos. Ich möchte keine Arglist vermuten.

Zu Mittag klarte es auf und wir zogen los. 6 Sitzplätze pro Gondel passten uns genau. Von ca. 950 m im Tal fuhren wir über die Mittelstation auf die im Sommer höchstmögliche Hochalm.

Nach kurzem Blick auf die Karte entschieden wir uns für Tillys Waldpfad, um zurück zur Mittelstation zu kommen: der Weg, dessen Maskottchen eine Eule ist und der sich familienfreundlich, aber keineswegs kinderwagenfreundlich nennt. Regenjacken hatten wir vorsichtshalber eingepackt, konnten aber getrost im Rucksack bleiben.

Ella vorneweg, und das den ganzen Weg.

Die Aussicht vom Bergsee

Ellie checkt ihren Schrittzähler.

Das Wetter wurde immer besser, die Aussicht blieb gleich großartig.

Sehr feiner Start in den Urlaub – viel gesehen!

 

 

Good trip home!

Wir hatten von Freitag bis Montag gebucht und konnten den Tag daher entspannt ausnutzen. Morgen geht in NRW die Schule wieder los; für Hanne sogar nach 3 Wochen Ausschlafen und Freizeit.

Ella wollte nochmal ins Spieleland und wir alle nochmal ins  Schwimmbad. Während Christoph mit Ella loszog, packten Hanne und ich unsere Sachen zusammen. Um 14h waren wir im Schwimmbad. Ein letztes Mal probierten wir alle Rutschen aus (außer Pronto, dieser superschnellen Röhrenrutsche.. nein danke).

Das Bild, wie die beiden Mädchen vor mir, nebeneinander sitzend, beide im schwarzen Badeanzug, die Arme umeinander gelegt, die Wildwasserrutsche angehen, ist eines, das mir im Kopf bleiben wird.

Danke, das war schön, und wir kommen ganz sicher nochmal wieder!

Bombo

Am Samstag haben wir viel gemacht. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es erstmal zum Bounzen im Indoor-Spielehaus; unsere Springzeit begann um 12h. 20 Minuten Hüpfen sind ganz schön anstrengend!

Um 14 Uhr hatten Hanne und Christoph Bogenschießen gebucht.

In dieser Zeit war ich mit Ella im Spielehaus.

Als die beiden Bogenschieß-Wettbewerbssieger hüpfenden Schrittes zu uns kamen, haben wir noch ein bisschen Airhockey gespielt,

bei einbrechender Dunkelheit unseren Gratis-Apfelkuchen abgeholt

und ihn beim Risikospiel gegessen. Hanne hat gewonnen.

Am Abend sind Hanne, Christoph und ich mutig in den großen Trichter gestiegen: Bombo. Wir blieben bis zum Swimming in the Dark, als die Unterwasserlichter an- und die Oberlichter ausgeschaltet wurden.

 

 

 

Wildwasserbahn

Unser letztes Ferienwochenende haben wir im Hof Van Saksen verbracht, knapp 2 Autostunden von Münster entfernt. In den Osterferien 2016 waren wir zum ersten Mal dort, ein Jahr später erneut, und nun zum zweiten Mal in 2017.

Der Unterschied: Dieses Mal waren wir nur zu viert dort und haben einander Zeit miteinander geschenkt. Das fing schon damit an, dass wir auf der Hinfahrt beschlossen haben, das Handy nur für Photos und abends im Bett als Lesefreund zu nutzen, es tagsüber aber konsequent zur Seite zu legen.

Nach dem Einchecken an der Rezeption am See

und Ankommen/Auspacken in Haus 311 haben wir erstmal eine Runde durch den Park gedreht,

zu Abend gegessen, gespielt, haben die Tasche gepackt

und sind durch die Lichterallee zum Schwimmbad gegangen.

Das Schimmbad, ach das Schwimmbad!Im Gegensatz zu den beiden Osterferienbesuchen war das Wasser jetzt im Herbst in jedem. einzelnen. becken. großartig warm, was Ella und mir sehr gefallen hat. Heute rutschten Christoph und Hanne die 2-Personen Reifenrutsche Intenso.

Wir blieben, bis das Schwimmbad um 21h zumachte, packten uns warm ein und gingen durch die Lichter zurück zum Haus.

Minigolf an der Pleistermühle

Die Wolken sahen aus als könnten sie sich nicht entscheiden, aber der Regenradar war sich sicher: es bleibt trocken.

Nach dem Mittagessen radelten wir daher gut 6km zur Pleistermühle für eine Runde Minigolf.

Unser Weg führt uns am Kanal entlang und über die Umgehungsstraße.

Die Blätter verfärben sich schon.

An der Pleistermühle angekommen, entdeckt Ella das Haus, in dem sie später mal wohnen möchte:

Der Regenradar behielt recht: trotz grauer Wolken gab es keinen Regen und immer wieder zeigte sich die Sonne.

Danach brauchten wir vor der Heimfahrt erst noch eine Bratwurst.

Wir sahen uns den Kanuverleih an der Werse an

und haben wieder mal beschlossen, dass wir uns auch mal ein Kanu leihen wollen. Für heute aber waren wir mit unserer Nachmittagsgestaltung alle 4 sehr zufrieden.

 

Cochem

2 Nächte blieben die Mädchen mit meinem Eltern im Hotel an der Mosel und hatten nicht nur Traumwetter, sondern auch viel zu sehen. Kaum hat sich Ellies Ferienhandy wieder ins heimisch-großelterliche WLAN eingebucht, pingelten die Fotos rein.

Schattenschwestern.

 

 

 

Maria Laach

Gestern habe ich die Mädchen für die letzte Ferienwoche zu meinen Eltern gebracht; heute schon brechen die 4 gemeinsam zur Mosel auf. Hanne freut sich auf das Übernachten im Hotel, Ella freut sich darüber, nicht alleine schlafen zu müssen. Auf der Hinfahrt machen sie bei Maria Laach Halt und Hanne schickt Photos:

Kattegat 10

Die Mädchen hatten sich sehr dringend gewünscht, dieses Jahr nochmal ins Djurs Sommerland zu fahren: Vor zwei Jahren waren wir schon mal da, allerdings während der dänischen Sommerferien – und es war die Hölle los: 1 Stunde anstehen für 45 Sekunden Achterbahnspaß. Gefühlt. Entsprechend zögernd taten Christoph und ich unserer Vorfreude kund, wollten den Mädchen den Tag im Sommerland aber sehr gerne ermöglichen. Der Wecker klingelte um 7:10, eine Stunde später saßen wir im Auto. Die Mädchen beschwerten sich fast gar nicht über die fast anderthalbstündige Fahrt – und als wir um kurz vor halb 10h da waren – der Park sollte um 10h öffnen – konnten wir gar nicht fassen, wie wenige Autos außer uns auf dem Parkplatz standen.

Beim Eingang standen mehr Angestellte als Gäste herum, ein gutes Zeichen.

Als wir um 10h in den Park durften, liefen die anderen Gäste zu den atemberaubenden Sachen, wir aber zur „Fuchsbahn“, die vor 2 Jahren Ellies erste Achterbahn war, bis sie aus technischen Gründen pausieren musste. Niemand stand an, die Bahn fuhr nicht, und auf unsere Frage, wann die Achterbahn aufmachen würde, sagte der freundliche alte Mann „nu!“ und hakte das Wartegitter auf.

Die ersten Male fuhr die Bahn nur für und mit uns, dann wollten wir weiter. Rechts kein Mensch im Park, links kein Mensch im Park.

Bei der nächsten Attraktion waren wir auch die ersten, die Krake startete für uns.

Danach hatten Hanne und ich erstmal einen nassen Hintern; die Figuren am Rand spritzen Wasser. Die beste Voraussetzung, um als nächstes die Wasserachterbahn anzugehen! Wo war die nochmal?

Auf dem Weg kamen wir an den grausamen, wirbelnden Kochtöpfen vorbei. Die wurden, oh Wunder, für uns angeschmissen. Danach war Hanne und mir erstmal so übel, dass wir eine etwas gradlinigere Bahn suchten: Die große Wasserachterbahn; Ella war aufgeregt, durfte aber hinter Hanne und vor mir sitzen und war stolz wie Bolle.

Danach waren wir alle mehr oder weniger überall nass.

Kurze Lagebesprechung, während einzelne Schuhe und Socken trockneten.  Auf ins Bananenboot. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir weder irgendwo angestanden, noch mehr als 10 andere Parkgäste gesehen, gingen aber davon aus, dass sich die Lage zum Nachmittag sicherlich ändern würde.  

Den ganzen Tag lang hieß es auf allen Anzeigetafeln: „Ventetid 0-5 Minuten“.

Die wirklich einzige Anstehzeit gab es für Christoph und Hanne bei der Wasserrutsche „Black Hole“, weil das Mädel vor ihnen Probleme mit ihrem Reifen hatte. Ella und ich waren da schon wieder unter der Dusche. 18 Grad kaltes Wasser ist einfach nicht so unseres.

Bei vielen Achterbahnen konnten wir einfach sitzenbleiben, weil hinter uns entweder gar niemand kam, oder so wenige Menschen, dass die Bahnen oder Gondeln problemlos weiter aufgefüllt werden konnten.

Um kurz vor 5, als wir wirklich schon alles befahren und erlebt hatten, was wir uns trauten, machten wir einen Abstecher zur Minigolfbahn (die Dänen sind leicht verrückt, was Minigolf angeht: In jedem kleinen Dorf gibt es entweder eine Mingolfbahn oder einen Trampolinblob, in den meisten aber beides).

Zum Abschied um halb 6 fuhren wir zuammen noch ein aller, aller, wirklich allerletztes Mal die Fuchsbahn, und Ella traute sich endlich, mit Hanne neben sich zu fahren.