Offenburg: Schloss Staufenberg & Freiburg

Nach gestrigem Dauerregen / Schneefall, als wir hier ankamen, hatten wir heute wirklich Glück mit dem Wetter und konnten relativ trocken sowohl das Schloss Staufenberg in Durbach

und auch die Universitätsstadt Freiburg anschauen. Überall in der Stadt stecken Erinnerungen an die Zeit der Zähringer, die ich als wahrscheinliche Arbeitgeber Hartmanns von Aue kenne und die im 11. Jahrhundert der Stadt zur Gründung verhalfen.

Freiburg ist mit den kleinen Gassen, dem Kopfsteinpflaster, dem Flair eine gute Mischung aus Bonn, Limburg und Münster. Zumindest, wenn man die Altstädte miteinander vergleicht.

Hanne gefällt es hier sehr gut. Schon gestern Abend hat sie geflüsterfragt, ob wir denn noch etwas bleiben können. Zufrieden schläft sie auf ihrer Matratzenburg vor unserem Bett und kennt sich schon gut im Haus aus. Den Kachelofen findet sie genauso toll wie die Fußbodenheizung im Wintergarten und dass die beiden sich viel Zeit für sie nehmen.

Die Wohnungssuche geht indes weiter, leider bislang ohne Erfolg.

Hochzeitstag

Gestern hatte ich die Ehre, Trauzeugin bei Hannes Patentante Nike und ihrem Fabian zu sein! Natürlich habe ich Christoph und Hanne auch mitgenommen, und trotz des Dauerregens war eine schöne Zeremonie. Vor dem Standesamthaben wir rote und weiße Luftballons in den grauen Bonner Himmel fliegen lassen. Leider sind die meisten schon wieder in den Bäumen auf der gegenüberliegenden Straßenseite hängengeblieben, Hannes hat es aber über die Baumreihe geschafft! Alles Gute für Euch 2+1, das wird super!

Hannes roter Luftballon mit unserer Adresse auf dem erst so erfolgreich scheinenden Weg über die Baumwipfel!

Rosenmontag. Helau.

Immerhin hat es fast aufgehört zu regnen. Grau und nass und manchmal fieslig blieb es leider trotzdem. Und die Stimmung? Einmal habe ich Viva Colonia gehört, einmal Op dem Maat und ich bin mir fast sicher, dass mir sogar einmal Echte Fründe ans Ohr gedrungen ist!

Anderthalb Stunden haben wir uns gemeinsam mit einigen Freunden vorne am Theater den Zug angeschaut und uns gewundert, wie es sein kann, dass lediglich einzelne Bonbons im Minutentakt abgeworfen wurden. Im Ernst. Alles in allem ziemlich kümmerlich, aber Hanne ist zwischen den Füßen der Zuschauer herumgewuselt und hat jedes noch so kleine Bonbon aufgehoben. Trotzdem war die Ausbeute mehr als mager, und nachdem wir dann die ekeligen / nassen / zerplatzten / schon aufgegangenen Bonbons aussortiert haben, blieben ungefähr 20 Kamelle übrig. Trotzdem hatte Hanne richtig viel Spaß und findet alles in ihrer Tüte ‚Lecka-Popecka‘.

Ich habe eigentlich gedacht  -gehofft!-  meine Müdigkeit wäre jetzt in der 17. Woche endlich verflogen, doch trotzdem kann ich nachmittags kaum die Augen offenhalten. Es ist richtig anstrengend, wach zu bleiben und die ganze Zeit auch den Anschein zu erwecken, ich wäre für irgendwas Spannendes zu haben. Dabei ist es völlig egal, ob ich bloß gearbeitet habe oder in der Stadt war, ich bin einfach nur totmüde. Wenn ich Glück habe, so wie heute, ist Christoph da und hat auch Zeit, Hanne für eine Stunde zu bespaßen. Für den weiteren Nachmittag bedeutet das für mich und Hanne, dass ich viel ausgeglichener bin und viel entspannter alle Abendrituale durchziehen kann. Wenn ich nicht schlafen kann, muss es natürlich trotzdem irgendwie gehen.

Best things

Heute war sicherlich der ruhigste Karnevalssonntag seit meiner Schwangerschaft mit Hanne. Meines Lebens. Wirklich. Auch wenn Münster sich für eine wahre Karnevalshochburg hält, kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn man nicht wüsste, dass es eigentlich etwas zu feiern gäbe – draußen würde man es nicht bemerken. Wenn’s hochkommt, habe ich seit Weiberfastnacht zehn (10!) Menschen in verschiedenen Graden einer Verkleidung gesehen. Es ist schon ein Trauerspiel. Mir graust es jetzt schon vor den Rosenmontagsfestzugwagen der Holländer, die alle mit Techno beschallen.

Heute haben wir aufgrund des andauernden Nieselswetters einen Drinnen-Regen-Familientag gemacht. Das Wohnzimmer ist mit EVA-Platten belegt und wurde zur Disko umfunktioniert. Bei zwei von drei Puzzlen fehlt jeweils ein Teil. Quartett, Tier auf Tier und andere Spiele sind aber vollständig. Die Verkleidekiste wurde bestückt und ausprobiert. Wir haben Babykataloge gewälzt und Hanne in die hohe Kunst des MauMau-Spielens eingeweiht. Und Badewanne stand auch noch auf dem Programm.  Toll war das vor allem, weil wir alle 3 den ganzen Tag miteinander füreinander Zeit hatten.

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Spiel des Lebens

Heute Abend hatten wir netten Besuch, der erst durch abgesagte Karnevalsaktivitäten spontan zustande kam. Lieblingsnüße und Peter kamen schon zum Abendessen und Hanne war ganz aufgedreht. Während ich das hier schreibe, gemütlich auf der Couch sitze und gleich ins Bett gehe, höre ich den 3 Jungs zu, wie sie'“Schwimmen‘ spielen. Was ich nicht verstehe ist das generell männliche Verhalten, nach jedem zwei Minuten dauernden Spiel genau die Karten nachzuvollziehen und darüber zu diskutieren, was Mann hätte anders machen können. Welche wieprozentigen Gewinnchancen sich dann noch ergeben hätten, wenn dies und das gewesen oder gelegt worden wäre. Hätte man sich doch gleich zu Anfang für eine andere Farbe entschieden. Hätte er doch die andere Karte getauscht. Muss ich ja aber auch nicht, ich bin ja ein Mädchen.

Vorher haben wir gemeinsam das ‚Spiel des Lebens‘ gespielt. Die Jungs jeder für sich, Hanne, Schäfchen und ich in einer gesammelten Mädchenmannschaft mit gleich 2 rosa Männchen im schicken gelben Flitzer.

Und was soll ich sagen, wir waren richtig gut – auch, wenn’s am Ende nicht zum Sieg gereicht hat. Aber immerhin waren wir die ersten in der hochherrschaftlichen Villa. Hanne hat gewürfelt wie eine Weltmeistern.

Die ganze Welt schneit!

Heute Nachmittag waren wir (mit dem Bus, die Autobatterie ist mal wieder leer) endlich wieder bei Kerstin und Lasse, und da war’s wie immer wirklich schön :-) Ich weiß gar nicht, warum wir immer so viel Zeit zwischen den Besuchen verstreichen lassen. Irgendwie kommt das Leben zu oft dazwischen. Hanne nennt Lasse immer noch „Baby Lasse“, dabei ist er mittlerweile schon 2 Jahre alt. Die beiden spielten nach anfänglicher Schüchternheit richtig gut miteinander, Lasse hatte gute Musik, Lego und Bücher am Start, und leckeren Kaffee gab’s auch!

Den Nachmittag über haben wir den Garten zuschneien sehen, mit schönen dicken weichen Flocken. Eine halbe Stunde Busfahren und Hanne sagt beim Aussteigen in der Innenstadt staunend: Die ganze Welt schneit!

Herzlichen Glückwunsch, Opa!

Nach 3 Tagen in Köln sind wir grade eben im dunklen, nassen Schneeregen wieder nach Hause gefahren.

Es gab nach ungefähr 11 Jahren mal wieder Dampfnudeln mit Vanillesoße und Hanne mochte sie nicht. Ich denke, das lag daran, dass der verlockende Schokoladenkuchen direkt daneben stand. Morgen geht’s wieder in den Kindergarten, daher jetzt auch ab in’s Bett. Schäfchen ist schon zum Vorwärmen auf der Heizung. Wenn es weiterhin schneit, liegt bestimmt morgen wieder Schnee auf den Gehwegen – aber bestimmt nicht genug, dass wir unseren (Toms und meinen) alten Schlitten ausprobieren können, den wir mit nach Münster genommen haben. Immerhin werden wir dann Zeit haben, den Schlitten so bunt anzumalen, wie Hanne es vorhat! Nochmals: Herzlichen Glückwunsch, Papa!

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Brio Brio!

Wegen der Babysachen sind Hanne und Christoph heute in G. auf den Dachboden gestiegen und haben dabei gleich den Schlitten und die Briobahn mit heruntergebracht! Schön, dass die alte Bahn nach all den Jahren in der Kiste wieder bespielt wird.

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Wasserkreaturen

Wenn man in Münster in der Nähe der Aa wohnt und seine Leeze vermisst, sollte man mal in den Fluss gucken. Nicht selten sehen wir auf dem Weg zum Kindergarten die Überreste der Fahrräder, die über Nacht hineingeworfen worden sind – bis jetzt wurden unsere aber verschont. Soweit wir wissen.

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Hanne schläft jetzt wieder lange und gut und wird so hoffentlich bald ihre Ohrenschmerzen los. Winterzeit = Erkältungszeit, vor allem im Kindergarten. Heute hat sie uns diese phantastische Ente auf ihrer Tafel gemalt.

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In letzter Zeit ist es durch die Arbeit leider seltener geworden, dass wir alle 3 gemeinsam zu Abend essen können – um so schöner, wenn es dann klappt und wir uns richtig Zeit nehmen, Spaß haben und das ins-Bett-bringen gemütlich und kuschelig ist. Haben dabei lauthals „Au Schwarte“ gesungen und mit den Hüften und der Zahnbürste gewackelt.

Jetzt sitze ich im Wohnzimmer und höre Hanne unter der Knutschattacke giggeln.

Das gute Wetter ausnutzen

Da das Wetter Anfang nächster Woche in Plusgrade umschlagen wird, haben wir heute nochmal den Aasee besucht. Diese Idee hatten, wie man sieht, nicht nur wir (samt Nüße und Faru). Auf dem Hinweg haben wir noch versucht, irgendwo einen Schlitten aufzutreiben – nicht zuletzt, damit Hanne ohne Kinderwagen nicht immer alle Strecken laufen muss, sondern schön gezogen werden kann. Leider ohne Erfolg und so musste sie sehr viel laufen, hat das aber super weggesteckt und sich erst zum Ende hin auf Papas Schultern tragen lassen. Glühwein am Aasee, Pizza im Diesel, Singstar bei Peter und Hanne liegt nun um kurz nach 11 glücklich mit Schäfchen im Bett.