Ahoi

Heute waren wir 2x schwimmen: einmal im Ahoi, dem Salzwasser-Wellenbad mit Außenbecken, Tunnelrutsche mit Orientierungsverlust und Therme, und abends nochmal im hauseigenen Schimmbad. So viele Regenbögen wie heute habe ich noch nie gesehen – sogar doppelte waren dabei.

Morgen früh fahren wir wieder heim; schon am Abend packen wir die ersten Taschen, denn um 10h müssen wir nicht nur schon aus der Wohnung raus sein, wir wollen auch so früh wie möglich auf die A1 und runter nach Osnabrück: Bei Ikea holen wir einiges für anstehende Umbau- und Renovierungspläne für die kommende Ferienwoche. Gut, dass Christoph frei hat.

Im Watt

Am Vormittag waren wir auf der A1 Richtung Norden unterwegs, die anderen schon am Strand.

Hanne, Ella, Oma.

Die Fahrt war etwas mühsam; schon vor Bremen hatten wir 2x Stau, kamen aber doch ganz gut gegen 14h an. Für die nächsten beiden Nächte dürfen Christoph und ich uns bei den 4 Urlaubern einnisten und haben wenig vor, außer: Schwimmen, Strand, Wind, Nordsee. Weit sehen.

Ausgepowert

Heute reisen meine Eltern an, um die Mädchen für die erste Herbstferienwoche an die Nordsee mitzunehmen. Die beiden holen Ella um 15h von der Schule ab und denken an Regenhose und Turnbeutel, sehr gut!

Ich sammele direkt nach meiner Arbeit Hanne ein, die um 15h30 mit dem Bus von ihrer Klassenfahrt nach Hause kommt. Sie ist irgendwie schon wieder gewachsen, seit wir sie am Montag verabschiedet haben, ist müde, sehnt sich nach Zuhause und kann sich momentan noch nicht dafür begeistern, dass es gleich morgen früh schon wieder losgeht. Als sie etwas gegessen und kurz weggenickt ist, geht es abends schon wieder besser. Christoph weckt sie, damit sie in der Nacht noch wird schlafen können, denn der Wecker klingelt morgen um halb 8. Wir packen alle Klamotten samt Gummistiefeln, Regenjacke und -hose, Badetasche, Buch, Malsachen, Spiele. Zwischendurch rufen Trockner und Waschmaschine aus dem Keller: man möge sich um sie kümmern.

Am Abend gucken wir The Voice. Die Mädchen überlegen, ob sie Samu besser finden, den finnischen Coach, oder Sladjan, einen der Teilnehmer bei Ninja Warrior Germany. Nach der Show gehen sie hoch und machen sich bettfertig. Als Christoph und ich kurz danach zum Zudecken kommen, schlafen beide schon. Hanne hat es nicht mal mehr geschafft die Jeans auszuziehen. 

 

Klavierunterricht Versuch 2

Durch Klassenkameraden haben wir Kontakt zu einem neuen Klavierlehrer bekommen, der heute seine Probestunde bei uns gibt; im Gegensatz zum ersten Anlauf aber nur für Ellie. Sie freut sich sehr, dass Christoph so früh von der Arbeit kommt, dass er auch da ist. Weil der Lehrer zu uns kommt, entzerrt das den gesamten Tag: Keine Hin- und Herfahrt zum Unterricht für Ella mehr im ohnehin langen Donnerstag, an dem sie erst um 16:45h aus der Schule kommt.

Ella übt vorher, sie hat eine gute Zeit beim Unterricht, sie übt nachher.

Ich glaube, die beiden kommen gut miteinander klar.

Gen Norden

Zu 8h30 bringt Christoph Hanne zum Treffpunkt, um mit dem Bus nach Norderney aufzubrechen. Alles hat gut geklappt, auch wenn sie für die letzten 100m 10 Minuten gebraucht haben: alle 7ten Klassen fahren zusammen. Das sind viele Kinder, viele Koffer und vor allem viele Autos, die die Kinder und die Koffer wegbringen. Wir hoffen, dass sie eine tolle Woche haben werden.

Am Nachmittag verabredet sich Ella zu Paula, ich kann also den ganzen Tag arbeiten und das kommt mir heute sehr gelegen. Um halb 7 hole ich sie wieder ab. Christoph ist nach der Arbeit mit Freunden verabredet, also haben Ella und ich einen zweisamen Abend. Sie zeigt mir ihre erste benotete Arbeit und ist ganz erleichtert und stolz.

Abgrillen

Dieser Freitag ist für das große Mädchen der letzte Schultag der nächsten 3 Wochen: Am Montag fährt sie für eine Woche auf Klassenfahrt und danach beginnen schon die Herbstferien in NRW.

Heute dürfen wir uns bei Corinna einen Trolley für die Klassenfahrt abholen – vielen Dank, das ist super! – und finden gemeinsam, bei diesem tollen Wetter muss ein letztes Mal gegrillt werden. Nachmittags soll es sogar über 20 Grad werden.

Christoph schneidet im Garten die hinteren Sträucher und Bäume massiv zurück und füllt zwei große Grünabfallsäcke, die er auch direkt zum Recyclinghof fährt. Hanne und ich kaufen die letzten Notwendigkeiten für die Klassenfahrt und Grillkohle, Fleisch und Fladenbrot. Ella baut auf dem Balkon das Zelt auf und bereitet ein Picknick vor, zu dem wir uns alle bei ihr treffen. Wir hören Karl der Käfer und das Bruttosozialprodukt.

Dann fragt Elsa, ob sie rüberkommen kann, und kommt anrannt: schwupps schon steht sie im Garten. Die beiden malen Bild um Bild und hängen alle im Garten auf, bis die Gäste kommen. Am Ende sind es 32 Stück.

Wir grillen, sitzen im Garten und erzählen. Um 9 gehen die einen, um 10 die anderen heim und die Mädchen müssen ins Bett, was heute sehr schnell geht. Danach sitzen der Liebste und ich noch bis spät in die Nacht am Feuer. Das ist mit der schönste Teil meines Tages, denn diese Woche war so stressig, dass wir kaum Zeit für uns hatten.

Nobel

Der neuen Wand im oberen Flur, hinter der sich die Tür zum Hausflur befindet, hat Christoph einen tiefroten Anstrich und einen goldenen Rahmen verpasst.

Der Anfang

Wir haben 2,5 Badezimmer für 4 Menschen: Ein echter Luxus. Wenn wir wollten, könnten wir uns  – und machen das auch oft – morgens zwischen zwei vollen Bädern und einem Gäste-WC entscheiden und uns herrlich aus dem Weg gehen. Ella und ich sind morgens oben im Bad, Hanne und Christoph unten, aber zum Duschen gehen wir mittlerweile alle ins Erdgeschoss.

Über das Bad im Obergeschoss haben wir uns schon lange Gedanken gemacht. Es ist alt, rammelig, 60ger-Jahre altrot und müsste dringend ein neues Waschbecken, eine neue Toilette und eine neue Heizung spendiert bekommen, dazu neue Fliesen, eine neue Decke, und eine völlig neue und sinnvolle Anordnung. (Es könnte sein, dass ich seit dem Hauskauf eine ausgeprägte Allergie auf Holzvertäfelungen entwickelt habe, egal ob an Wänden oder Decke.) Das obere Bad ist bei uns außerdem der einzig logische und machbare Platz für eine Badewanne. Ach, eine Badewanne.

Christophs Eltern sind für’s Wochenende bei uns und den Anfang sieht man hier: Noch haben wir nur ein Loch im Kamin und eines im Boden, aber von dort aus werden wir nun Stück für Stück weitersehen.

 

 

Oktober

Hallo, Oktober! Ich hoffe, Du bist morgens nett zu allen, die mit dem Fahrrad unterwegs sein müssen. Ist heute nicht auch der Offizielle Tag der Reflektoren? Wie passend.

Ella wollte an diesem grauen Sonntag gemütlich sein und puzzlen, aber dass Hanne gleich das 1000-Teile-Puzzle rausholt, hatte sie sicherlich nicht geahnt. Einen guten Start hatten wir vor ewigen Zeiten schon mal geschafft, aber dank der praktischen aufrollbaren Puzzlematte können auch angefangene Werke bequem und schnell eingerollt und sicher verstaut werden.

Heute brachten wir es Schritt für Schritt fertig.

Das hat alles in allem aber auch den gesamten Vormittag und einen Großteil des Nachmittags gedauert. Fürs Mittagessen kauerten wir uns zu viert an einem Ende des Tisches zusammen. Die Initiatorin verabschiedete sich übrigens kurz nach Start, weil eine Freundin zu Besuch kam.

Spontan hab ich danach bei der liebsten Fastnachbarin angeklingelt. Gehen wir eine Runde? Ja!

Und prompt verabschiedeten sich die grauen Wolken.