Auszeit 5

Um 10 fahren wir los. Auf dem Plan für heute stehen Schloss Neuschwanstein, Füssen und der Forggensee, und zwar in dieser Reihenfolge.

Wir parken unterhalb des Schlosses Hohenschwangau und bekommen einen Schattenplatz, Nebenwirkung der Corona-Zeiten.

Es ist einiges los, aber kein Vergleich zu den Menschenmassen, die man normalerweise auf Bildern sieht. Um 20 vor 12 machen wir uns an den Aufstieg, der eine halbe Stunde dauern soll. Auf asphaltiertem Weg geht es stetig nach oben, aber meistens schön schattig durch den Wald.

Tatsächlich sind wir 30 Minuten später da.

Wir laufen noch ein Stück weiter zur Marienbrücke, was weitere 15 Minuten dauern soll. Die Brücke ist sehr schmal, und man muss lange anstehen, um hygieneregel-konform Zugang zu bekommen. Darauf haben wir keine Lust, machen lieber weitere Fotos und eine kleine Pause.

Der Innenhof – eigentlich frei zugänglich – ist zur Zeit nur mit Ticket betretbar, aber wir wollten keine Führung machen und müssen daher draußen bleiben. Das ist für keinen von uns schlimm.

Noch ein paar Erinnerungsfotos von der anderen Seite, und dann den geraderen, unasphaltierten Pfad als Abkürzung zurück zum Parkplatz.

Wir fahren nach Füssen rein und schlendern durch die Fußgängerzone. Richtig überzeugt es uns das Städtchen nicht, aber es ist auch heiß und stickig.

Am Forggensee halten wir erneut, die Mädchen haben ihre Badeanzüge dabei, und es hat schon was, diese kostenlosen Zugänge zu den Seen im Allgäu.

Um 19h packen wir zusammen und fahren heim, wir sind sonnensatt und erschöpft, aber auf diese gute Art.

Auf dem Nachhauseweg sprechen wir darüber, dass hier die Natur außenrum deutlich schöner ist, uns aber Mont St. Michel mehr beeindruckt hat als Neuschwanstein.

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