Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel

Heute, es bleibt uns nichts anderes übrig, müssen Hanne und ich unser träges und lethargisches Leben zugunsten der letzten Vorbereitungen für’s Zeltlager abbrechen. Immer nur Listen zu schreiben, ohne sie auch abzuhaken, bringt uns nicht mehr weiter, also radeln wir gegen 11 in die sommerferienleere Innenstadt und besorgen Sonnencreme, Aloe-Vera-Apréscreme und zwei weiße Tshirts. Wir parken die Leezen an der Stadtbücherei und sind schon nach kurzer Zeit mit allem fertig.

Natürlich muss es zum Frühstück-Mittagessen Chinesisch sein, samt Leutegucken.

Da wir an der Dominikanerkirche sitzen und die Türen offen stehen, gucken wir uns danach das Focaultsche Pendel an, das Gerhard Richter Münster in diesem Sommer geschenkt hat. Sehr beruhigend, dem Pendel zuzugucken. Wenn wir nicht aufpassen, übermannt uns die Lethargie schon wieder.

Als eine Reisebusladung an Touristen ankommt, gehen wir ins Krameramtshaus.

Wir rollern gemütlich heim und machen Zwischenstopp beim Supermarkt, denn heute Abend kommen einige der Liebsten zum Grillen vorbei.

Wie gut, dass wir gestern von meinem Vater so viel Holz mitgenommen haben!

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