Schnee, Helm, und das Zeugnisessen

Früh morgens kramen alle außer mir hektisch nach ihren Regenhosen – es schneit, und nicht zu wenig. Ich stülpe Regenschütze über Tonnis und hoffe, dass die Radwege nicht zu rutschig sind. Bei mir wird eine halbe Stunde später das Auto sein, mit dem ich mich auf den Weg mache.

3 Stunden später ist der ganze Spuk vorbei und alles schon wieder weggetaut.

Heute kann ich Ella schon wieder so früh abholen – um 11h ist ihr Unterricht vorbei. Hanne ist zu Hause und ganz kribbelig wegen ihres Zeugnisses, das sie heute bekommen hat: sie ist stolz und froh und rechnet zufrieden ihren Durchschnitt aus.

Natürlich gehen wir zur Feier des Tages alle gemeinsam zum Zeugnisessen im AL. Christoph kommt dafür von der anderen Seite der Stadt aus dem Büro angeradelt.

Am Abend führen wir mit Hanne am Abendbrottisch das „Helmgespräch“. Sie will ihn nun wirklich nicht mehr tragen; zu peinlich, keine Frisur darunter machbar, niemand sonst. Vor einigen Tagen hatte sie uns schon darum gebeten, uns darüber Gedanken zu machen und mit ihr zu sprechen, wenn wir als Eltern uns einig sind.

Wir machen mit ihr einen Plan aus, mit dem wir alle gut leben können.

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