Kattegat 04

Nach dem Frühstück packten wir Äpfel und Brote zusammen und fuhren im Siebensitzer nach Vejle; ca 45 Minuten entfernt. Dort wollten wir 3 Programmpunkte abhaken, parkten in der Mall und steuerten als erstes das Økolariet an, ein Mitmachmuseum, sicherlich (gewohnt dänisch) entspannt, aber (ungewohnt dänisch) ohne Eintritt.

Wir hatten also keine riesengroßen Erwartungen, wurden aber eines besseren belehrt! Oplevelsescenter, aber echt!

Nach der freundlichen Einweisung auf Englisch stiegen wir die Wendeltreppe in die natur&miljø-Ausstellung runter.  Die Böden, Wände und Lichtkonzept in der gesamten Ausstellung passen sich den Themen an; es war nicht allzuviel los und mit ein bisschen Dänisch und Englisch auf den Schautafeln kommt man auch als Deutsche*r gut durch die Ausstellung.

Hier sehen wir den Saltvandsautomat (Salzwasserspender) mit Wasserproben aus Fjord, Nordsee, Ostsee, zum Abzapfen und Riechen und Vergleichen (und Schmecken, wenn man sich traut!).

Fluoreszierende Unterwasserwelt

vand/drikkevand (Wasser/Trinkwasser), Schleusensysteme, Kanal und Naturbach

Nach dem Untergeschoss mit Süß-, Salzwasser und Gestein passierte wir die Recyclewelt und kletterten hoch zu den Insekten; danach ging es auf die Riesenseifenblasenterrasse,

wo man auch in einen Bienenstock gucken kann.

Im Energiebereich radelte Hanne schneller als ein Huhn rennen kann, aber langsamer als ein Hase läuft, außerdem fanden wir das allerspannendeste Anfass- und Mitmachstück überhaupt.

Aus Magic Sand ließ sich eine Welt ganz nach den eigenen Vorstellungen bauen, umbauen, zerstören, aufschütten, Berge, Hügel, Wiesen, Täler, Meer, Seen und Flüsse gestalten. Durch einen Höhenmesser über dem Magic Sand wurde die Landschaft wie bei einem Atlas eingefärbt; Flüsse wurden fließend und dunkelblau dargestellt.

Da haben wir die Mädchen fast nicht wegbekommen!

Im Anschluss an das Mittagessenpicknick und Seifenblasenquiz verließen wir nach 2 Stunden das Økolariet und sahen uns die Fußgängerzone von Vejle an.

Als wir am Ende der Fußgängerzone angekommen waren, zogen graue Wolken auf und wir schlenderten zurück zur Mall und fuhren zum Lystbådehavn, denn von der Autobahn aus (da hinten auf der Brücke) fallen uns jedes Mal bei Hin- und Rückfahrt die hübschen Häuser auf, die wir einmal aus der Nähe sehen wollten.

Auch im Yachthafen haben wir Kunst gefunden: „Heads up!“

und eine Verkehrsinsel

und eine Laube.

Danach hatte Hanne so großen Hunger auf ein Fischbrötchen, dass wir an Juelsminde vorbeifuhren und ihr zum frühen Abendbrot um halb 6 den Gefallen gerne taten. Zu Hause warteten Pool und Siedler, und gar nicht so viel später das Bett.

 

 

 

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