Manege frei!

Das Zirkusprojekt, das alle 4 Jahre in der Grundschule auftaucht, ist professioneller geworden: Mussten wir bei Hanne noch selber Katzenohren basteln, um das Seiltänzerkostüm zu komplettieren, bekamen die Kinder dieses Mal Elfen-Röcke ausgehändig und wurden toll geschminkt und frisiert.

Schön zu sehen, dass der Zirkus trotz aller Professionalität – und Routine, jede Woche eine frische Grundschule, jede Woche hunderte Kinder, die mehr oder weniger dafür geschaffen sind, in der Manege zu stehen – empathisch, rücksichtsvoll und achtsam arbeiten.

Christoph brachte Ellie um 9h30 in die Schule und kam für einen Kaffee zurück, bis wir uns zum Einlass um 10h30 auf den Weg machen konnten.

Ellas Freundin Paula, obenauf.

Hanne hat nun insgesamt 1x mitgemacht und 2x zugeschaut. Das erste Mal, 2009, war Nele in der Grundschule und trat mit der Trampolingruppe auf. Hanne und ich waren zum Zuschauen und anfeuern dabei, aber als der Clown seine Nummer brachte, musste ich mit ihr das Zelt verlassen: Während es alle andere witzig fanden und das gesamte Zelt lachte, konnte Hanne es partout nicht aushalten, dass die Kinderclowns trotz des klaren, wiederholten, irgendwann gespielt ärgerlichen   Neins   immer wieder hinterrücks an den Hosenträgern des großen Clowns zogen. Hanne sagt, dass seien Christoph und ich schuld: wir haben ihr ja schließlich beigebracht, dass Nein Nein heißt und einen zu respektierende Grenze aufweist.

Ella hat den Rest des Tages weder ihre weiße Kluft ausgezogen noch die Elfenschminke abgewaschen und war selig. Der Glitzer von Haut und Haaren wird uns erfahrungsgemäß noch einige Wochen überall im Haus an den Zirkus Casselly erinnern, ganz zu schweigen von der spannenden Erfahrung.

 

 

 

 

 

 

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.