celebrate we will cause life is short but sweet for certain

/personal_fangirl_on

Als ich noch kein einziges graues Haar auf dem Kopf und viele Pfunde weniger auf dem Leib hatte, noch nichts von der Existenz des Liebsten auf dieser Welt ahnte und noch zu Hause wohnte, verliebte ich mich in die Musik von Dave Matthews. Das hat ein Weilchen gedauert, denn sie ist sperrig, unbequem und über-voll. Außergewöhnlich. Märchenhaft. Clever. Schlecht zum „Nebenbeihören“, nicht zuletzt weil Dave ein bombastischer Geschichtenerzähler ist, dem ich jedes Wort abkaufe, das er da singt. Trotz des holprigen Starts bin ich drangeblieben, denn Dave berührt mich.

Heute spielte er im Palladium in Köln.

Faru und ich packten Gelegenheit, Rucksack und Auto und nahmen uns über airbnb eine Wohnung an der Moltkestraße, die wir schon mittags beziehen durften. Um 13h luden wir unser Zeug dort ab, um 13h15 ging es los zum Rhein bei traumhaftestem Wetter, im Hinterkopf lief ein imaginärer Countdown:

Noch 7 Stunden bis Dave:

Noch 6 Stunden bis Dave.

Noch 5 Stunden bis Dave.

Noch 4 Stunden bis Dave

Noch 3 Stunden bis Dave, auf zur Bahn.

Einlass um 19h Uhr. Dave Matthews und Tim Reynolds betraten die Bühne um 20h30 und spielten mit Zugaben fulminante 3 Stunden lang. 2 Menschen, 2 Gitarren, raumfüllend. Ich war leider physisch nicht in der Lage dazu, auch nur ein einziges Photo zu machen; zu sehr war ich damit beschäftigt, ohne zu blinken nach vorne zu gucken und diese unfassbare Unfassbarkeit zu versuchen zu begreifen.

Hier eines der wenigen Photos, das Faru gemacht hat, als Beweis, dass wir wirklich da waren.

Ich kriege die gesamte Playlist nicht mehr zusammen, vor allem nicht in der Reihenfolge, aber es waren richtige Schätze dabei: Two Step, Satellite, Gravedigger, #41, You and me, Crush me, Bartender, Grace is gone, When the world ends, Space between.

Um kurz nach Mitternacht waren wir zurück in der Wohnung. Sprachlos, selig. Wow. Was für ein toller Tag!

/fangirl_off

 

One thought on “celebrate we will cause life is short but sweet for certain

  1. […] und Tim 2017 in Köln waren anders, aber beide Konzerte absolut […]

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