Was machen wir eigentlich den ganzen Tag?

Ich war vormittags in der Innenstadt und habe mich über unsinnige, schleppend langsame Bürokratie an Universitäten geärgert,

durchgeschnauft und mich über Henry Moore und diesen alten Birnbaum gefreut,

fuhr heim, kochte und servierte ein Mittagessen, hier Spaghetti-mit-Käsesauce-für-zwei.

Neben dem großen Kind arbeitet es sich sehr entspannt, während sie Hausaufgaben macht. Mit Nachtischkeks, natürlich.

Die ersten Informationen für den am 27. April 2017 stattfindenden „Girls‘ Day“ finden ihren Platz auf der Anmeldung. Dieses Jahr darf Hanne das erste Mal mitmachen, in der 5ten Klasse wird es an ihrer Schule noch nicht praktiziert. Sie weiß schon genau, wo sie hinmöchte und freut sich schon sehr.

Um halb 3 hole ich unseren alten Schlitten aus dem Keller, mache ihn sauber und wachse die Kufen nach dem Anschleifen mit einer Haushaltskerze neu ein. Das geht besser, als ich dachte, aber ich habe auch keinen Probierschnee mehr verfügbar.

Am Montag wird die gesamte Grundschule, also alle 8 Klassen auf 4 Busse verteilt, ins Sauerland zum Rodeln fahren und heute werden die Schlitten in der Schule gesammelt.

Ella bereitet ihren für den Transport vor. Das Seil gehört gut vertäut, damit es sich im Bauch des Busses nicht unwiderruflich mit den anderen verknotet.

Dann darf unser Schlitten sich zu den anderen gesellen und wartet übers Wochenende im Warmen.

Zu Hause machen wir eine Pause auf Ellas Bett und betrachten ihre Lampe, während wir den weiteren Nachmittag besprechen.

Ella hat aufgrund der Freitagsmüdigkeit und anderer Faktoren wenig Lust auf Volleyball, muss aber hin, denn woher sollte man wissen, ob man etwas mag, wenn man es nur einmal probiert hat? Nachdem ich zusage, auf der Bank in der Halle zu sitzen und dort zu korrigieren, packt sie ihre Sachen, macht gut mit und ist am Ende begeistert, ausgepowert und glücklich.

Wir „schnuppern“ noch weitere Male, nehmen aber vorsorglich schonmal eine Anmeldung mit.

Christoph und Hanne sind nach Arbeit und Klavierunterricht schon zu Hause aangekommen, wir stoßen dazu und brutzeln in der Küche ein Sammelsurium aus unterschiedlichsten Speisen zusammen. Wir freuen uns darüber, dass wir ein ruhiges, entspanntes Wochenende vor uns haben, an dem wir nirgendwo hin müssen, aber einige Programmpunkte haben können, wenn es uns danach ist.

 

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