Schlittenfahren

Nach einer langen Woche, die in einem vollen Freitag samt Hannes Klavierunterricht und Ellas Volleyball-Schnuppern ihren Höhepunkt fand, schwangen wir uns um kurz vor 7 ins Auto, um zu Oma und Opa zu fahren. Wenn wir Glück hätten, gäbe es da noch genügend Schnee für die eine oder andere Schlittenpartie und außerdem waren wir schon sehr lange nicht mehr da.

Wer um 19h eine 2stündige Fahrt antritt, der darf sich bei McDonald’s genau das aussuchen, was er mag. Für Ella ist das immer noch ein Kid’s Menü mit Nuggets und Apfelschorle, für Hanne mittlerweile ein BigMac.

Die gesamte Autbahnfahrt lang gab es wenig Grund zur Hoffnung auf jauchzende Abfahrten, denn weder rechts noch links der Fahrbahn lag Schnee. Erst, als wir von der Autobahn abfuhren, um uns weitere 30 Minuten hoch- und runter zu schrauben, lag ein beträchtlicher weißer Belag auf Feld, Wald und Wiese.

Christoph, Opa und die Mädchen zogen also heute los, um am hügeligen Holzplatz schlittenzufahren. Das Wetter war wenig vielversprechend, mit 2° schien es eigentlich auch zu warm, aber die Kinder waren hübsch eingepackt und die Motivation nahezu grenzenlos. (Bis auf den Part, an dem man den Schlitten dann wieder hochziehen musste.)

(Der Druck, dass das Kind im Montagmorgen-Kreis der Grundschule bei der Frage nach dem Wochenende schon wieder sagt „wir haben nur abgehangen und abends durften wir Deutschland sucht den Superstar gucken“ und die Lehrerin denkt, welch lahme Eltern wir sind, ist somit bereits am Samstag von mir genommen!)

 

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