Ein Ungarischer Sprungtanz, Tanz der Intervalle und The Birch Tree

Gestern Abend haben wir im Familienrat den etwas umständlichen Plan für die heutigen Aktivitäten abgesprochen:

  • Hanne muss um 14h15 an der Musikschule sein, um bei einem Vorspiel vor interessierten Eltern und – oh Schreck! – anderen Musikschullehrern zu zeigen, welchen Fortschritt ihre Klavierlehrerin das Jahr über mit ihren Schülern gemacht hat. (Gut, dass der Gips seit 2 Tagen ab ist und Hanne ihre Finger wieder besser bewegen kann.)
  • Um 14h30 fängt das Vorspiel an, gegen 15h sind Hanne und Emma dran
  • Ella hat eigentlich bis 15h OGS (und wie wir ja alle wissen, ist es schwierig, Kinder vorzeitig aus der Übermittagsbetreuung rauszuholen)
  • Ich arbeite bis 14:45h und flitze dann direkt zur Musikschule: mit ein bisschen Glück komme ich rechtzeitig, um das große Mädchen zu sehen
  • Kindübergabe
  • Christoph und Hanne radeln zurück, sie bleibt Zuhause, er fährt zurück in die Arbeit.
  • Ich warte mit Ella auf ihren Klavierunterricht und komme mit ihr gegen 17h nach Hause
  • Christoph trudelt irgendwann ein
  • Familienfilmfreitag!

 

Christophs Mittagspause sieht daher bis zu meiner Ankunft an der Musikschule folgendermaßen aus:

– 13h15 Hanne an der Schule abholen, rüber zur Grundschule radeln

– 13h30 Ella irgendwie aus den (sehr netten) Fängen der OGS befreien

– beim Bäcker vorbei, Mittagessen-Brötchen einschmeißen, zur Musikschule radeln/rollern

-Hannes Nerven beruhigen

-mit Ella dem Vorspielen beiwohnen

-zurück zur Arbeit

 

Soweit der Plan, mit dem wir alle leben konnten. Ab 4h nachts war uns allerdings klar, dass das so nichts wird, denn wir stellten einen Eimer neben Ellies Bett. Morgens verabschiedete ich Hanne in die Schule, sagte meine Arbeit ab, rief bei der Grundschule an, stellte Ella den Eimer neben die Couch und schmiss mit Christoph alle Pläne um.

Hanne kam nach der Schule heim, aß hier zu Mittag, und um 14h kutschierte ich das große, sehr aufgeregte Mädchen zur Musikschule. Christoph kam und passte auf das kleine Mädchen auf.

Hannes letzte Lernstandsfeststellung beim Klavier war noch während ihrer Grundschulzeit, und es waren keine anderen Musiklehrer dabei, aber auch heute ist alles gutgegangen (auch wenn in der Nachbesprechung zwischen Emma und ihr die Worte „oh nein!“ und „wie peinlich“ und „voll verspielt“ gefallen sind). Die Eltern der jeweiligen vorführenden Kinder erkannte man nicht nur an den stolzen Blicken, sondern auch am hochgehaltenen, filmenden Smartphone.

Hannes Stücke waren Ein Ungarischer Sprungtanz, Tanz der Intervalle und The Birch Tree.

Auto geholt, heimgefahren – und den anderen beiden meine mit dem Smartphone gemachten Videos gezeigt.

 

 

 

 

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