In der Weihnachtsbäckerei

Wie schon im letzten Jahr haben sich 3 Mütter mit 3 Mädchen zum Plätzchenbacken getroffen, dieses Mal bei Kathrin.

Im Gegensatz zu den zwei Freundinnen hat Ella dienstags bis 16h AG, daher war abgemacht, dass wir beide nachkommen werden (… und als ich dann um kurz vor 4 auf den Schulhof radelte, stand mein Kind da und war den Tränen nahe, weil die AG ausgefallen war und die anderen beiden natürlich schon um 3 abgeholt wurden und sicherlich jetzt schon ganz viele Kekse gebacken hätten und beim Verzieren seien und bestimmt wieder Pferd spielten, und nie wäre ich pünktlich, und immer müsse sie auf mich warten, und und und überhaupt!).

Dann haben wir uns erstmal ruhig vom Schulhof verabschiedet und sind ein Stück miteinander gegangen, weg von den Blicken der anderen Kinder, Eltern und Erzieher. Ella schob ihren Roller, ich die Leeze und ihr einen Keks in den Mund. Nach wenigen Minuten ging es wieder und wir konnten doch noch samt vorbereitetem Teig wie verabredet zum Plätzchenbacken rollern.

Kathrin hatte alles richtig schön vorbereitet, sehr organisiert! Nett war auch, dass Pur prompt abgeschaltet wurde, als ich kam, und „richtiger Weihnachtsmusik“ Platz machte.

Die anderen hatten natürlich wirklich schon angefangen zu backen, Ella aber einen großen Teigknubbel übrig gelassen,

und zum zeitgleichen Verzieren bekam Ella Kekse von den anderen beiden Mädchen ab, sehr lieb.

Dafür rückte Ellie auch einige von ihren Sternchen raus, die sie beim Friendsgiving von Corinna geschenkt bekommen hatte.

Ich habe mich dieses Jahr mal an Vanillekipferln probiert. (Meine sind in der Transporttüte leider fast alle zerbrochen, weil sie unter den Makronen landeten, aber lecker sind sie trotzdem.)

Hier oben rechts besagte Kokosmakronen in der Mache:

Zwischendurch habe ich mit Hanne ge-whatsappt, die ich bei Französisch, Deutsch, Geschichte und Klavier zuhause ließ. Sie kommt immer öfter mittags heim, entweder vor oder nach dem gelieferten Essen, das sie sich wöchentlich aussucht und bucht. Die gewonnene Zeit verwendet sie für’s Lernen – vor den Weihnachtsferien stehen noch viele Arbeiten, Tests und Abgabetermine für Hefte, Referate oder Projekte an. Im nächsten Halbjahr werden wir sie für die OGS nicht mehr anmelden, das lohnt sich einfach nicht. Das Mittagessen kann sie unabhängig davon mit den anderen (OGSler oder nicht) in der Cafeteria essen: Ein wie ich finde sehr guter Kompromiss für Kinder, die sonst vielleicht jeden Mittag alleine wären, aber nach dem Essen nach Hause gehen können (und nicht erst um 15:30).

Als wir durch die dunkle Nacht nach Hause radelten, natürlich gut ausstaffiert mit Warnwesten, brannten im Haus die Lampen, der Liebste und Hanne waren da, es gab Nudeln und Wissen macht Aaah!

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