Ellas Geburtstags-Nach-Übernachtungsfeier

Wie letztes Jahr schon bewiesen schaffen wir es einfach nicht, Ellas Geburtstag, der in den Sommerferien liegt, vor den Herbstferien mit ihren Freundinnen nachzufeiern. Macht aber auch nichts, denn dann hat sie deutlich viel Vorfreude zwischen Geburtstag und Feier und genügend Zeit, sich unterschiedliche Szenarien auszudenken, umzuschmeißen und neu zu überlegen.

Für ihre 7te Feier meldetete sie letztendlich folgende Wünsche an: eine Schatzsuche, HotDogs und Stoppessen, Filmgucken mit Weingummi-Spießen, Popcorn, Sauren Apfel- und Zwiebelringen und Lakritz, und alle sollen auf einem riesigen Matratzenlager in ihrem Zimmer schlafen. Okay.

Während Christoph und Ella vormittags unterwegs waren um die kulinarischen Vorbereitungen abzuarbeiten, bastelte ich Wohnzimmerkino-Tickets, die in der Schatztruhe zu finden sein würden.

Christoph und Ella kamen wieder, wir versorgten Minipizzen, Hotdogs, Süßigkeiten in thematisch sinnvolle Häufchen in der Küche, hingen Girlanden auf, schafften 3 Matratzen in Ellas Zimmer, bezogen frische Spannbettlaken und Bettwäsche.

Zum Ausruhen buken wir einen Kuchen. Das war aber eventuell nur ein Vorwand, um das neue Lebensmittelfarben-Set von Wilton auszuprobieren.

Alle Farben sahen sehr gut aus, leuchtend und fröhlich. Nur das Schwarz enttäuschte etwas – das hatten wir uns deutlich kräftiger, tiefer und dunkler vorgestellt. So richtig mit Schmackes.

Den Kuchen aß natürlich bis zum nächsten Morgen niemand, denn nach den HotDogs ging es erstmal auf die von Christoph und Hanne geplante und von Hanne begeistert und liebevoll vorbereitete Schatzsuche durchs Viertel. Die Schatztruhe war auf dem Spielplatz gegenüber versteckt.

In der Zwischenzeit bereitete ich das Buffet in der Küche vor.

Dann gab es Hotel Transsilvanien 2, während jeder an seinem vorbereiteten Spieß knabberte. Christoph und ich zogen uns nach oben zurück und freuten uns darüber, dass wir so entspannte Pausen haben können, wenn alle Kinder ü6 sind. Um 10 mussten die kleinen Mädchen hoch, um 11 hab ich dezent darum gebeten, jetzt mal etwas leiser zu werden. Um halb 12 schliefen die ersten und eine Viertelstunde nach Mitternacht wurde ein Mädchen, das es doch nicht mehr aushielt, von ihrer Mutter abgeholt.

Die anderen, zwei davon entspannte Veteranen im Hier-Schlafen (Mona und Marlene), lagen kreuz und quer über die Matratzen und schliefen ruhig bis kurz vor 8. Als die Eltern gegen 9 zum Abholen kamen, saßen wir am Frühstückstisch. Mit Kuchen.

Ella war beim Abholen ihrer Gäste sogar da, und nicht wie letztes Jahr mit ihrem Vater in der Notaufnahme.

 

 

 

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