Eine volle Woche

Schon wieder Wochenende – und was ist diese Woche überhaupt passiert? Ich kann’s gar nicht so genau sagen. Die Tage verschmolzen geradezu nahtlos ineinander: Schule, Arbeit, Termine, Schreibtischzeit, Verabredungen von großen und kleinen Menschen, gute Nachrichten, anstrengende Momente. Das übliche, schöne, stressige Familienleben.

Am Dienstag kam für mich wieder so ein Tag, an dem ich den ganzen Vormittag unter Strom stand. Von dem Zeitpunkt an, an dem die Kinder aus dem Haus waren, hatte ich zu tun. Nicht extrem stressig, aber es war so viel zu tun, es lag so viel an, dass mir die Stunden, die ich ohne Kinder habe, eigentlich nicht reichten. An solchen Tagen rase ich um 15h zur Schule, hole das kleine Kind ab (das große kommt ja freundlicherweise nach der Schule alleine heimgeradelt) und mein Kopf schwirrt von all den Dingen, die ich schon gemacht habe und vor allem von denen, die ich noch erledigen muss. Bestenfalls noch am gleichen Tag, EOB, oder, sollte das nicht klappen, dann wenigstens am Abend, damit der morgige Tag nicht wieder so ein stressiger wird. Ganz schlimm ist es, wenn jemand auf eine Antwort oder Informationen von mir wartet – das kann ich schlecht aushalten. Das große Mädchen rief an, es wollte sich verabreden und käme später dann zum Abendessen heim. Ella und ich sonnten uns im Garten, meine halbe Gehirnhälfte immer noch auf die Arbeit fokussiert (schnell noch das checken, dem noch was schicken…. Ellie, ich komme gleich wieder…) und dann wollte Ella rollerbladen. Das war die beste Idee für unseren Nachmittag: ich kam raus aus dem Haus (= weg vom Arbeitszimmer), wir hatten Spaß und haben für die Runde ums Haus sagenhafte 50 Minuten gebraucht, weil es so viel zu sehen gab in den Gärten, auf dem Weg, auf der Straße – und ich war demütigst entschleunigt und im Kindertempo angekommen. Schade, dass ich den Schalter im Hirn nicht so schnell umlegen kann wie die Kinder es verdient haben. Das muss ich üben, immer und immer wieder (Christoph ist schon Meister, der Beste!).

Beide Mädchen hatten diese Woche auch noch Sportveranstaltungen, die sie am nächsten Tag über Muskelkater in den Beinen klagen ließ (Hanne sagt, ihre Muskeln erfahren grade ein Update). Ella hat für den Sponsorenlauf, mit dem der Zirkusbesuch in diesem Turnus der Grundschule mitfinanziert wird, sagenhafte 10 Runden geschafft: 4 Kilometer! Das finde ich schon enorm.

Außerdem hat sie meine alte Kamera entdeckt und macht begeistert Nachregen-Fotos.

Das hier ist hübsch, aber wir wissen nicht, was es ist. Irgendwas Klee-haftes?

Wochenende!

 

 

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