Hau ein Ei rein, und der Rest geht von allein

Ich hätte für unseren Nachmittag bei Jette und Kathrin das Bild von der letzten Verabredung wählen können. Wieder saßen die Mädels ruhig malend versunken am kleinen Tisch, wieder gab es transparente Mandalas – dieses Mal allerdings schon mit weihnachtlichen Themen – und wieder fanden wir Großen uns quatschend am großen Tisch ein.

Und natürlich war es für Ella „viel zu kurz“.

Morgen gehen die beiden zusammen beim Freitagsturnen schnuppern, Kathrin bringt sie hin. Obwohl Ella sich gewünscht hat, dass sie das erste Mal nicht alleine (Übersetzung: „nicht ohne einen Eltern, oder wenigstens eine Hanne) hingehen muss, führt kein Weg daran vorbei: Hanne und ich kommen in die Turnhalle nach, denn wir müssen zur selben Zeit bei der Krankengymnastik sein. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist, dass Ella (gefühlt) so viel ohne uns machen muss – viele erste Verabredungen oder ganz neue Situationen, in denen sie jemand anderes in der Schule abholt – aber sie verpackt es ganz gut und wir holen die Zeit, die wir nicht füreinander haben, an den Abenden und am Wochenende heftig nach.

 

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