Zweierlei Nüsse

Der Weltbeste ist krankgeschrieben, holte aber trotzdem das große Mädchen an der Schule ab und fuhr direkt mit ihr weiter zum Einkaufen. Sie genießt es sehr, wenn Papa Exklusivzeit für sie hat. (Außerdem macht dann sogar Einkaufen Spaß, weil er viel mehr erlaubt als Mama.)

Das kleine Mädchen, beim Abholen von der Grundschule noch ganz fröhlich, bricht beim Heimradeln in Tränen aus, weil es keinen Weg-ohne-Ampel gibt. Mir persönlich ist das ganz lieb, immerhin müssen wir den Ring überqueren.

Über die auf dem Weg-mit-Ampel gefundenen Haselnüsse freuen sich Christoph und (wenn sich die Haselnuss als solches stabil, belastbar und widerstandsfähig zeigt und klaglos anwächst, wenn man sie in den Garten schmeißt und mit Erde bedeckt) sicherlich auch irgendwann unsere Eichhörnchenfamilie.

Nach den Tränen verordne ich uns einen ganz ruhigen Nachmittag und nutze die Gunst der Stunde!

Dass ich die einzige war, die „Fliegenpilze“ machte, war a) klar und b) sowas von klar und c) nicht schlimm.

Vorbereitendes Rot:

Ella war schon bei Neongelb:

Dann waren Konservendosen dran,

und das Hannekind kam und malte mit, während Christoph die Einkäufe auspackte. Fliegenpilzeicheln waren auch bei Hanne weit und breit nicht zu finden. Sie experimentierte mit rot, grün, blau und Marmor.

Fertig. Das Glas der Mädchen

und meines.

Macht sich beides toll als Herbstdekoration auf dem Küchentisch.

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