Ellas erster Lambertus

Hanne und Emma sind zum Klavierspielen gegangen, als Ella auf dem Sofa einschlief. Der Himmel war grau und versprach Regenschauer, der Wind wurde heftiger. Beste Voraussetzungen für ein Fest auf dem Schulhof.

Um kurz vor 6 wagten Ella und ich den Weg in die Grundschule, um ihr erstes Lambertusfest mitzuerleben. Es fing an wie aus Eimern zu schütten als wir auf den Schulhof einbogen. Immerhin hatte ich einen Regenschirm dabei. Das Festsingen musste nach drinnen verlegt werden: Laurentia, liebe Laurentia mein, wann werden wir wieder beisammen sein? Am Mo-hon-tag! (Di-hiens-tag, Mi-hitt-woch, Doooo-nnerstag, Frei-hei-tag, Sa-hams-tag, So-honn-tag.)

Das Lied vom Bauern, das ich nicht verstehe, wurde wie immer vom eigens angereisten Kiepenkerl vorgetragen, der um das Blumengebinde herumgeht und Kinder einsammelt.

Ella stand erst bei mir, dann, als das Würstchen aufgegessen war, bei ihrer Klassenlehrerin und ihren Freunden.

Hanne stromerte währenddessen mit ehemaligen Klassenkameraden, die jetzt ebenfalls ältere Geschwisterkinder sind, auf dem Schulgelände herum.

Am Ende waren wir alle klatschnass, müde, durchfroren. Hanne zog auf dem Heimweg sogar Parallelen zum Laternenfest 2013. Aber Ella hat’s gefallen, und das ist die Hauptsache.

 

 

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