Selbstgemachtes Eis und Münster mittendrin

Ella war heute verabredet. Ihre allerbesteste Freundin Marlene hatte sie zur Übernachtungsparty im Zelt eingeladen, Kinderkino und Trampolinhüpfen (und Zusammenstoßbeulen) inklusive. Sie hatte eine großartige Zeit und will es dringend wiederholen.

(Das war nicht nur ihre erste Nacht im Zelt, sondern auch ihre erste Nacht bei einem Nichtfamilienmitglied. „Als sie noch klein war“ hätte sie sich das nicht getraut, sagt sie und reckt sich ihre 118 cm hoch.)

 

Hanne habe ich ein Rezept für selbstgemachtes Eis rausgelegt, das sie den ganzen Nachmittag beschäftigte. Etliche Pötte, die in diesem Haushalt stiefmütterlich vernachlässigten Schnapsgläschen und kleine, schnörkelige MuffinQuicheförmchen wurden zu Erdbeereisbehältern umfunktioniert. Als Zugabe stellte sie gut einen Liter Apfeleis in einer relativ rechteckigen Tupperschüssel her. Leider (?) muss die Tupperschüssel noch im Kühlschrank auf den abschließenden Einsatz warten, denn das Erdbeereis hat sich im Frierer dermaßen breitgemacht, dass neben Spinat, Buttergemüse und Tiefkühlpizza kein Platz mehr frei ist.

(Wenn Hanne groß ist, möchte sie – heute mal wieder – Konditorin werden, aber nur, wenn man da nicht so früh aufstehen muss wie als Bäcker.)

Abends konnten wir dann ohne Ella ganz entspannt zum neuen Stadtfest Münster mittendrin gehen, das 3 Jahre nach Ende des Eurocityfests auf die Beine gestellt wurde. Wir standen am Drubbel und hörten uns auf der Singer-Songwriter-Bühne die Gewinner ebendieses Contests an.

Nach 2 Stunden hatten zumindest wir 2 keine Lust mehr, und sind mit Cathy zu uns gefahren, um zu Siedlern.

 

 

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