Das gruselige Geisterhaus

Hannes Gruselaufsatz:

Hallo, ich heiße Hanne und ich möchte euch mal etwas erzählen. Als ich neulich einmal die Straße entlang lief, hörte ich ein sehr sehr gruseliges Geräusch. Ich wollte nachsehen, wo das Geräusch herkam und wer dieses Geräusch machte. Ich ging dem Geräusch nach, plötzlich sah ich ein Haus. Ich kannte dieses Haus. Alle kannten dieses Haus, sie nannten es das Geisterhaus. Es steht schon seit ich denken kann am Ende der Straße zwischen Bäumen, die im Wind wankten. Das gruselige Geräusch kam aus dem Keller des Geisterhauses. Zufällig hatte ich eine Taschenlampe dabei. Ich ging durch die offene Tür in das Haus. Ich landete in einem Zimmer, das wohl einmal das Wohnzimmer gewesen war. Die Holzdielen knarrten unter meinen Füßen. Da hörte ich plötzlich das Geräusch, das mich hier her gebracht hatte. Mir wurde unwohl und ich fühlte mich unsicher, als ich die Treppen zum Keller hinab stieg. Erstmal sah ich nichts, aber im Schein meiner Taschenlampe erblickte ich ein Monster. Es war groß und gruselig, es war grün. Ich schrie auf, ließ die Taschenlampe fallen und lief so schnell ich konnte aus dem Keller durch das alte Wohnzimmer. Plötzlich sah ich das Monster wieder, es versperrte den Ausgang. Aus dem Schrank im Wohnzimmer stieg ein Vampir. Ich hielt vor Angst den Atem an, dann stürzte ich mich aus dem Haus, durch die zugenagelten Fenster. Ich lief so schnell nach Hause wie ich konnte.

Da erwarteten mich schosn Mama und Papa und meine kleine Schwester fragte, wo ist meine Taschenlampe? Ich schlug mir die Hand vor den Kopf. Ihre Taschenlampe war im Geisterhaus. Dann bekam ich Angst, wieder in den Monsterkeller im Geisterhaus, das wäre schrecklich. Mein Papa meinte: Hol deiner kleinen Schwester bitte die Taschenlampe wieder. Ich musste ja gehen, es würde sowieso nichts nutzen, ich musste gehen. Ich machte mich unruhig auf den Weg. Ich wollte es so schnell wie möglich hinter mir haben. Als ich am Geisterhaus angekommen war, wurde ich langsamer.

Ich ging in das Geisterhaus. Schnell ging ich durch das alte Wohnzimmer. Ich wurde wieder langsamer, als ich an der Kellertreppe stand. Ängstlich ging ich die Treppe hinunter. Da, ein Schatten. Ich sah meine oder die Taschenlampe von meiner Schwester. Ich holte sie und war erstaunt als mich keiner angriff. Ich hatte doch einen Schatten gesehen. Mit seltsamen Gefühlen ging ich wieder in das alte Wohnzimmer. Ich dachte jede Sekunde jetzt kommt der Vampir aus dem Schrank, doch er kam nicht. Das ist doch seltsam, dachte ich und überlegte ob der Vamir vielleicht im Keller mit demgrünen Monster war. Ich hab ihn nur nicht gesehen dachte ich, auch egal, wenn es so ist dann ist es so, doch trotzdem erwartete ich, dass mich jede Sekunde etwas erschreckte. Ich wartete noch ein bisschen, dann schaute ich vorsichtig in den Schrank wo der Vampir rausgekommen ist. Innen stand ein Zettel: Für Vicktor Vampir bitte in den Keller. Daneben war noch ein Pfeil, der zeigte in den Keller —>. Ich musste lachen als ich es gelesen hatte. Ich hätte nie gedacht, dass Vampire umziehen können.

Ein paar Monate später haben wir sogar mit ihm eine Vampir-Party gemacht und das grüne Monster wurde nie wieder gesehen.

2 thoughts on “Das gruselige Geisterhaus

  1. Tinka says:

    Das ist eine ganz großartige Geschichte, Hanne. Total toll erzählt und mit einem sehr schönen Ende!

    1. Silke says:

      Finde ich auch :) Sehr unblutig, typisch Hanne.

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